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    Von der Versorgungsstudie zum zentralen Prostatakrebsregister

    Wissenschaftliches Symposium der Stiftung Männergesundheit auf Urologie-Kongress

    Die HAROW-Studie sowie die Entwicklung eines zentralen Prostatakrebsregisters stehen im Mittelpunkt eines Symposiums der Stiftung Männergesundheit auf dem DGU-Kongress in Stuttgart:

    Wissenschaftliches Symposium: „Eine Studie
    führt zum zentralen Prostatakrebsregister“
    Freitag, 26. September 2008, 15:00-17:00 Uhr
    ICS, Raum C 112, Messepiazza, 70629 Stuttgart

    Das Symposium geht unter anderem der Frage nach, warum ein zentrales Prostatakarzinomregister in Deutschland notwendig und sinnvoll ist. Bislang lassen die deutschen Studien- und Krebsregister aufgrund unterschiedlicher Methoden und Auswertungen nur wenige Rückschlüsse auf den Krankheits- und Therapieverlauf des Prostatakarzinoms zu. Eine zentrale Datenbank kann hier eine höhere Datenqualität gewährleisten sowie Ärzte, Unternehmen und Kostenträger im Gesundheitswesen beim Qualitätsmanagement der Therapien und Betreuung unterstützen.

    Darüber hinaus wird Gastredner Professor Christiaan Bangma, Direktor der Urologischen Klinik der Erasmus-Universität Rotterdam, europäische Studien vorstellen, die Überwachungsstrategien wie Active Surveillance als Behandlungsalternativen beim Prostatakarzinom untersuchen. Weiterhin wird er auf die Kooperation zwischen der niederländischen PRIAS-Studie und der deutschen HAROW-Studie eingehen. Der Datenaustausch zwischen beiden Studien soll dazu beitragen, Active Surveillance international zu standardisieren und damit die Behandlungsqualität des Prostatakarzinoms länderübergreifend zu verbessern.

    Sowohl die HAROW-Studie als auch das Prostatakarzinomregister wird das Symposium in einem intensiven Dialog vertiefen.

    Versorgungsforschung im Sinne der Patienten

    Im Zentrum der HAROW-Studie steht die Registrierung der Lebensqualität des Patienten unter den verschiedenen Behandlungsmethoden beim Prostatakarzinom. Darüber hinaus will die Studie Kriterien für differenzierte Therapieentscheidungen entwickeln, um in Zukunft Übertherapien zu vermeiden.

    „Im Gegensatz zu den bisherigen klinischen Studien stellt die HAROW-Studie den Patienten mit seiner medizinischen Versorgung und seiner Lebensqualität in den Mittelpunkt. Die Stiftung Männergesundheit erfüllt damit das wachsende Bedürfnis nach umfassenden und objektiven Erkenntnissen zu den unterschiedlichen Therapieansätzen beim lokal begrenzten Prostatakarzinom“, so Professor Lothar Weißbach, Wissenschaftlicher Vorstand der Stiftung und Leiter der HAROW-Studie. Die Ergebnisse der HAROW-Studie können Urologen mehr Sicherheit bei der individuellen Beratung geben und ermöglichen dadurch eine größere Orientierung an den Wünschen und an der Lebensqualität der Patienten.

    Durch die Unterstützung der GAZPROM Germania GmbH, die die HAROW-Studie mit insgesamt 5 Millionen Euro fördert, ist die Unabhängigkeit von der pharmazeutischen und medizintechnischen Industrie gewährleistet.

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    Die gemeinnützige Stiftung Männergesundheit will das Gesundheitsbewusstsein bei Männern fördern. Dazu unterstützt und entwickelt sie Vorsorgekampagnen, Früherkennungsprojekte und Forschungsvorhaben zur Gesundheit des Mannes. Stifter und kaufmännischer Vorstand ist der Weimarer Unternehmer Olaf Theuerkauf, wissenschaftlicher Vorstand ist der Fürther Urologe Professor Lothar Weißbach. Das Kuratorium ist mit anerkannten Experten medizinischer Fachgebiete sowie gesellschaftlicher Lebensbereiche besetzt, darunter auch der Vize-Olympiasieger von 1996, Frank Busemann. Weitere Informationen unter www.stiftung-maennergesundheit.de.

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    Für Rückfragen:

    AVISO gesundheit
    Pressestelle der HAROW-Studie
    Frau Juliane Dylus
    Telefon 03643 8158-616
    E-Mail juliane.dylus@aviso-gesundheit.de

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