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    Traumjob trotz kommunikativer Barrieren: "Schnecke" informiert über zahlreiche Aspekte von Schwerhörigkeit

    Wie gelingt es hochgradig hörgeschädigten Menschen, sich im Berufsleben zu behaupten? Was bedeutet das plötzliche Auftreten einer Schwerhörigkeit für den Alltag von Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen? Welche Chancen bieten technische Hörhilfen für das Leben eines Betroffenen und wo liegen die Grenzen ihrer Möglichkeiten? – Antworten auf diese und weitere Fragen liefern Betroffenenberichte und Fachartikel in der aktuellen Ausgabe der "Schnecke". Die führende deutschsprachige Zeitschrift zum Leben mit Cochlea-Implantat und Hörgerät widmet sich in ihrer August-Ausgabe ganz dem Thema Schwerhörigkeit.

    Anke Schmidt (24) und Jan Keller (23) sind ein Paar. Gemeinsam leben sie im sachsen-anhaltinischen Merseburg. Jan arbeitet als gelernter Maler auf einem Bauhof, Anke als Fotolaborantin der Universitätsbibliothek im nahe gelegenen Halle. Eine ihren Ausbildungen entsprechende Arbeit zu finden, war für Anke und Jan in der von hoher Arbeitslosigkeit gekennzeichneten Region eine besonders große Herausforderung. Denn beide sind hochgradig schwerhörig. Jan, der beidseitig Hörgeräte trägt und eine CI-Versorgung strikt ablehnt, konnte seinen jetzigen Arbeitgeber während eines Praktikums überzeugen. Anke musste lange kämpfen, Hilfsarbeiten in der Leiterplattenfertigung und bei einer Recycling-Firma übernehmen, sich immer wieder auf die besonderen Anforderungen der Bewerbungsgespräche vorbereiten, ehe sie ihren Traumjob in der Universität bekam.

    „Auch Behinderte müssen im Berufsleben Leistung bringen“, meint Marlies Assek in ihrer Reportage über den Berufseinstieg von Anke und Jan in der Zeitschrift Schnecke.

    Betroffenenberichte und Fachartikeln zu zahlreichen Aspekten der Schwerhörigkeit

    „Zwar taucht das Thema Schwerhörigkeit vielfältig auf, doch welche einschneidenden Veränderungen eine Schwerhörigkeit für das Leben eines Betroffenen bringt, ist sicherlich kaum vorstellbar“, so Hanna Hermann, Chefredakteurin der Schnecke. „Wer betroffen ist, muss dieses Schicksal annehmen lernen, muss sich angemessen untersuchen lassen, um die wichtigen Entscheidungen über ein Leben mit technischen Hörhilfen treffen und umsetzen zu können. Ohrenärzte und Hörgeräteakustiker sollten nicht nur den neusten diagnostischen Standards Rechnung tragen, sondern ihre Patienten auch umfassend, behutsam und zugleich konsequent informieren.“

    Die aktuelle Ausgabe der führenden deutschsprachigen Zeitschrift zum Leben mit Cochlea-Implantat und Hörgerät widmet sich in Betroffenenberichten und Fachartikeln zahlreichen Aspekten der Schwerhörigkeit. Dargestellt wird, welche Auswirkungen eine einschneidende Verschlechterung des Hörvermögens für das Leben von Kindern und Jugendlichen, von Erwachsenen und Alten haben kann. Beleuchtet werden Chancen und Grenzen einer Versorgung mit Hörgeräten, das Hören mit Cochlea-Implantaten im Alter, die CI-Versorgung von Kindern sowie deren anschließende Begleitung mittels Ergotherapie. Auch die Möglichkeiten von knochenverankerten Hörgeräten und Mittelohrimplantaten werden vorgestellt.

    Komplettiert wird die aktuelle "Schnecke" durch ein umfangreiches Verzeichnis von Veranstaltungen und Kontaktangaben sowie durch Basisinformationen, die für Betroffene und deren Angehörige ebenso interessant sind wie für Fachleute.

    Weitere Informationen unter www.schnecke-online.de sowie unter www.schnecke-ci.de. Medienvertretern stellen wir auf Anfrage gerne auch ein Ansichtsexemplar der aktuellen "Schnecke" zur Verfügung.

    Pressekontakt: Martin Schaarschmidt, Tel: (030) 65 01 77 60,
    eMail: martin.schaarschmidt@berlin.de; www.martin-schaarschmidt.de.

    Redaktioneller Hinweis:

    Die "Schnecke" ist eine seit 1989 erscheinende unabhängige Fachzeitschrift, die von der Deutschen Cochlear Implant Gesellschaft DCIG (www.dcig.de) herausgegeben wird. Die Zeitschrift, die als gemeinnützige GmbH agiert, informiert ihre Leser über die Themen Cochlea-Implantat, Schwerhörigkeit, Taubheit, Tinnitus, Hörgeräte und Hör-Hilfsmittel. Fachbeiträge und Erfahrungsberichte von Betroffenen vermitteln dem Leser einen besonders tiefen Einblick in die Problematik von Hörschädigungen und ihrer Bewältigung. Zugleich bietet die Zeitschrift den Lesern ein Forum und vielfältige Kontaktmöglichkeiten. Thematischer Schwerpunkt ist das Leben Cochlea Implantaten (CI) und Hörgeräten. Die "Schnecke" erscheint viermal jährlich mit einer aktuellen Auflage von 5.500 Exemplaren. Die Redaktion hat ihren Sitz in Illertissen; Chefredakteurin der Schnecke ist Frau Hanna Hermann. 2008 startet die Redaktion in Ergänzung zur Print-Ausgabe der "Schnecke" das Informationsportal www.schnecke-online.de mit Angeboten zum Thema ‚Hören & Verstehen – CI & Hörgerät’.

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