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Sozialverband VdK kritisiert weitere Einschnitte beim Elterngeld
Präsidentin Ulrike Mascher warnt vor Verschärfung der sozialen Schieflage
Der Sozialverband VdK Deutschland kritisiert die heute publik gewordenen neuen Einsparpläne der Bundesregierung beim Elterngeld aufs Schärfste. Einem Zeitungsbericht zufolge will Bundesfamilienministerin Kristina Schröder im Zuge des Sparpakets nicht nur wie bereits bekannt das Elterngeld für Hartz-IV-Empfänger streichen, sondern auch bei Mini-Jobbern und Paaren, die den so genannten Kinderzuschlag erhalten, kürzen. Die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, erklärte: "Es ist völlig verfehlt, wenn die sozial Schwachen weiterhin die Hauptlast der Einsparungen tragen müssen."
Bekannt wurde letzten Freitag, dass die Kürzungen beim Elterngeld, die sich auf insgesamt 600 Millionen Euro belaufen, vor allem zu Lasten ärmerer Familien gehen. Die VdK-Präsidentin erklärte dazu: "Bundesministerin Kristina Schröder verschärft mit ihrer Rotstift-Politik die soziale Schieflage weiter, wenn die Kürzungen bei ärmeren Familien mit 440 Millionen Euro fast dreimal so groß sind wie die Einsparungen bei einkommensstärkeren Familien".
Ulrike Mascher sagte: "Die Ärmsten weiter zu belasten und die Wohlhabenden zu schonen, ist unverantwortlich. Die fortschreitende Spaltung der Gesellschaft muss gestoppt werden". (Cornelia Jurrmann)
Pressekontakt:
Sozialverband VdK Deutschland
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Michael Pausder (verantwortlich)
In den Ministergärten 4 - 10117 Berlin
Telefon 030 72629-0400
Telefax 030 72629-0499
www.vdk.de - presse@vdk.de



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