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    Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach neuer Chefarzt der Chirurgie am Klinikum Frankfurt Höchst

    Frankfurt a.M. Das Klinikum Frankfurt Höchst hat seit dem 15. Januar 2010 mit Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach einen neuen Chefarzt für die Klinik für Chirurgie gefunden, der auch alle drei großen Bereiche der Chirurgie (Thorax-, Viszeral- und Gefäßchirurgie) vertreten kann. Der gebürtige Erlanger ist verheiratet und hat zwei Kinder.
    Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach studierte an der Universität Erlangen Medizin und schloss 1993 mit dem Staatsexamen ab. Ein Jahr später folgte die Promotion. Die klinische Ausbildung erhielt er an der Universitätsklinik Heidelberg, wo er auch Grundlagenforschung im Bereich Molekulare Biologie am Deutschen Krebsforschungszentrum durchführte. Die erfolgreichen Weiterbildungen in Gefäßchirurgie (2003), Viszeralchirurgie (2006) und Thoraxchirurgie (2009) rundeten seine Ausbildung ab.

    2001 folgte die Habilitation für das Fach Chirurgie und im Jahr 2007 die Ernennung zum Professor im Fach Chirurgie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Zuletzt arbeitete der neue Chefarzt (Jahrgang 1966) als geschäftsführender Oberarzt der Viszeral-/Gefäß-/ Transplantations- und Thoraxchirurgie der Universitätsmedizin Mannheim/Chirurgische Klinik Mannheim der Universität Heidelberg. Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach ist zudem Gesundheitsökonom (ebs), MAB (ebs) sowie Gründungsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Klinisches Prozeßmanagement (DGKPM) e.V.

    Seine langjährigen klinischen Schwerpunkte sind die Tumorchirurgie im Bauchraum und in der Brusthöhle. Besondere Verfahren in der speziellen Tumorchirurgie wie die Extremitätenperfusion (Sarkom und Melanom) und die Chemoperfusion des Bauchraumes bei metastasierten Erkrankungen sind wichtige Betätigungsfelder. Damit wird er regional und überregional die Versorgung von Krebspatienten in Hessen verbessern. Besonderes Interesse bestehen bei Professor Schwarzbach für die interdisziplinäre und multimodale Behandlung von Krebspatienten und Sarkompatienten. So hat er an seiner früheren Wirkungsstätte die Behandlung von Magenkrebspatienten maßgeblich vorangetrieben und in den letzten Jahre viele hundert Patienten selbst operiert (neben Patienten mit Leber-, Speiseröhren- und Bauchspeicheldrüsenkrebs). „Die chirurgische Behandlung von Tumorpatienten ist meine Lebensaufgabe“ so Professor Schwarzbach. Etwas traurig ist er darüber, dass er die Leitung eines Transplantationszentrums wie bisher in Mannheim nicht fortsetzen kann. Dafür wird er mehr Zeit haben, neue Behandlungsmethoden gegen den Krebs zu etablieren unter anderem auch die schonende Laserchirurgie bei Lungentumoren und Lungenmetastasen. Der Fachbereich Lungenchirurgie wird durch ein eigenes Ärzteteam hochkompetent vertreten. Es wird das gesamte Spektrum der Lungenchirurgie angeboten (hier werden zwei Fachärzte für Thoraxchirurgie und zwei erfahrene Thoraxchirurgen in Weiterbildung tätig sein).

    Mit der Neubesetzung der Chefarztstelle am Klinikum Frankfurt Höchst ist ein weiterer Ausbau der endovaskulären Aortenchirurgie (Bauchaortenaneurysma, thorakales Aneurysma) vorgegeben. Gemäß den jüngsten Vorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses GBA dürfen solche Eingriffe nur an speziell dafür zugelassenen Kliniken - wie beispielsweise am Klinikum Frankfurt Höchst - durchgeführt werden. Im Fachbereich Gefäßchirurgie wird Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach von Prof. Dr. med. Wolf-Joachim Stelter (bis 2007 Chefarzt der Chirurgie in Höchst) u.a. in der endovaskulären Gefäßchirurgie unterstützt.

    Durch die Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie werden auf ihren verschiedenen Spezialgebieten sämtliche operative Verfahren im Gesamtgebiet der Chirurgie durchgeführt. In Zusammenarbeit mit der Abteilung für Unfallchirurgie im Haus ist die Klinik für Chirurgie zur vollen Facharztweiterbildung ermächtigt.
    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 17 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), drei Zentralinstituten, dem MVZ sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. 2.200 Beschäftigte versorgen jährlich 33.500 stationäre und 70.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2015 errichtet. Mehr Infos unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Klinikum Frankfurt Höchst
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Telefon +49 69 3106-3818
    E-Mail petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    Internet www.KlinikumFrankfurt.de

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