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    Neuer höchstdosierter, standardisierter Cranberry-Extrakt wirkt effektiv gegen Harnwegsinfekte

    Zu den häufigsten bakteriellen Infektionen gehören Harnwegsinfektionen. Haupterreger ist das Bakterium Escherichia coli, auch als E. coli bezeichnet. Frauen leiden deutlich häufiger als Männer an Harnwegsinfekten, da bei ihnen die Harnröhre, die zudem auch noch kürzer ist als bei Männern, in unmittelbarer Umgebung zu Darmausgang und Scheide mündet. Dadurch können Bakterien aus diesen Regionen schneller in die Harnwege gelangen. Die Kürze ermöglicht es den Erregern, sich leichter bis in die Harnblase hinein auszubreiten. Dort ist ein verstärktes Bakterienwachstum vor allem dann möglich, wenn die Blase nicht regelmäßig oder nur unvollständig geleert wird.

    Typische Zeichen der Harnwegsinfekte sind ein Brennen beim Wasserlassen, medizinisch als Algurie bezeichnet, sowie die so genannte Pollakisurie, die sich durch gehäuften Harndrang, aber geringe Harnmengen auszeichnet. Charakteristisch sind auch eine ungewöhnliche Trübung des Urins sowie ein Druckgefühl im unteren Beckenbereich.

    Jährlich gibt es etwa fünf Millionen Fälle von Harnwegsinfekten in Deutschland. Jede zweite Frau leidet mindestens ein Mal im Leben an solch einem Infekt, in 20 Prozent der Fälle entsteht eine rezidivierende Form, d.h. ein wiederkehrender Harnwegsinfekt.

    Bereits bei den Indianern bekannt

    Ausschließlich in Nordamerika wächst die Cranberry (Vaccinium macrocarpon), wegen ihrer Form auch Kranichbeere genannt. Die amerikanische Cranberry ist mit der in Europa verbreiteten Preiselbeere (Vaccinium vitisidaea) und der Moosbeere (Vaccinium oxycoccus) verwandt, zeichnet sich aber durch spezielle Effekte bei Harnwegsinfekten aus. Erste Nachweise über den Verzehr der Früchte, die in den Feuchtgebieten von Oregon, Connecticut, New Jersey, Massachusetts oder Wisconsin ideale Wuchsbedingungen findet, gehen auf nordamerikanische Ureinwohner zurück. Diese kannten bereits die heilende Wirkung der prallen roten Beeren und verwendeten sie zur Behandlung von Verletzungen und bei Schmerzen.

    Seit 1984 steht die Wirkung der Cranberrys im Fokus der Medizinforschung. Forscher der Youngstown State University bewiesen in einer richtungsweisenden Studie, dass die Wirkstoffe der Cranberry das Anheften der E. coli-Bakterien an den Harnwegswänden verhindern. Verantwortlich dafür sind die enthaltenen Proanthocyanidine (PAC), die erst 1998 von Dr. Amy B. Howell (Rutgers University, NJ/USA) charakterisiert wurden und die zu den sekundären Pflanzenstoffen gehören. Die Besonderheit von Vaccinium macrocarpon sind PACs vom Typ A, die sich durch besondere Anti-Adhäsionskräfte auszeichnen, also durch Anti-Anheftkräfte. Die Bakterien können sich nicht mehr im Harnwegs- und Blasengewebe ansiedeln und werden mit dem Harnfluss ausgeschwemmt.

    Selbst die Cochrane Collaboration als wichtige Instanz der evidenzbasierten Medizin erkennt die Wirksamkeit von Cranberryprodukten insbesondere zur Prophylaxe von (wiederkehrenden) Harnwegsinfektionen an.

    Die Dosis ist entscheidend

    Nach Meinung internationaler Experten ist für die harnwegschützende Wirkung der Proanthocyanidine vor allem deren Dosierung entscheidend. Für einen signifikanten Anti-Adhäsionseffekt sind 36 mg PAC pro Tag nötig. Diesen Wert erreichen jedoch keine der bisher erhältlichen Präparate, die es zumeist nur auf 2 bis 6 mg PAC pro Tag bringen. Eine Ausnahme ist das neue ellura® (rezeptfrei in Apotheken), das in Kapsel- und Saftkonzentratform vorliegt und neben 36 mg PAC auch eine maximale Bioverfügbarkeit aufweist.

    Entscheidend ist neben der Menge an PAC auch das standardisierte Messverfahren, das eine belastbare Aussage über den Anteil der Wirkstoffe erlaubt. Dieser neue Messstandard, unter der Abkürzung BL-DMAC bekannt, wurde vor kurzem eingeführt und ermöglicht eine verlässliche Quantifizierung der wichtigen Proanthocyanidine.

    Wissenschaftliche Untersuchungen belegen zudem die große Wirksamkeit von ellura® insbesondere in der Prophylaxe von Harnwegsinfekten sowie zur Vermeidung wiederkehrender Infekte. Dies ist auch deshalb entscheidend, weil viele der Erreger inzwischen Resistenzen gegenüber den üblicherweise zur Therapie genutzten Antibiotika aufweisen. Zudem können bei einer niedrig dosierten Antibiotikaprophylaxe von wiederkehrenden Entzündungen auch Nebenwirkungen wie eine gestörte Darm- oder Vaginalflora auftreten.

    Mit ellura® steht ein hochdosiertes und besonders preiswertes Cranberrypräparat zur Verfügung, das auch für Schwangere und Kinder geeignet ist. Mit nur einer Kapsel oder einem Teelöffel Konzentrat wird die empfohlene Menge von 36 mg PAC aufgenommen, die ausreicht, um das Ansiedeln gefährlicher E. coli-Bakterien in den Harnwegen erheblich zu reduzieren.

    Bei Rückfragen:
    ifemedi, Dr. Jörg Hüve
    Hopfenweg 44c, 26125 Oldenburg
    0441/9350590
    presse@medizin-ernaehrung.de

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