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Mit der Ernährungsform: Low-Carb gegen das Sodbrennen.
Bonn-02.03.2009
Es ist leider immer noch so, dass in der Schulmedizin die Verhinderung/Heilung von Krankheiten nur noch eine untergeordnete Bedeutung hat. Es werden mehr die Symptome als die Ursachen bekämpft.
Der Arzt stellt die Diagnose und liefert sofort dazu die richtigen Medikamente. Selten hat ein Mediziner noch Zeit, auf die Suche nach der Ursache zu gehen.
Man muss sich auch fragen, ob das im Sinne der Mediziner und Pharmazie ist, Krankheiten gleich zu heilen.
Die DCCV (Deutsche Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung) führte unter der Leitung von Prof. H. Lorenz-Meyer und Prof. P. Bauer mit der Lutz-Diät 1996 eine Studie durch.
Wolfgang Lutz veröffentlichte Statistiken über die Entwicklung von Blutwerten, die belegen, dass sich kritische Werte unter seiner fettreichen Diät nicht verschlechterten. Die Cholesterin- und Harnsäure-Werte verbesserten sich bei dieser Diät.
Er gibt an, über 10.000 Patienten in seiner 40-jährigen Praxiszeit mit seiner Diät von ihren chronischen Erkrankungen geheilt zu haben.
Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Magenerkrankungen Gicht, Metaboisches Syndrom, Epilepsie und Multiple Sklerose.
Diese Diät ist eine fettreiche und kohlenhydratreduzierte Diät, die schon in den Jahren 1950 bis 1960 von dem österreichischen Arzt Wolfgang Lutz entwickelt und erprobt wurde. Sie gehört zu den Low Carb Diäten und gleicht der Atkins-Diät.
Wolfgang Lutz studierte in Wien und Innsbruck Medizin und habilitierte 1943 an der Wiener Universität. Nach dem 2. Weltkrieg arbeitete er als Internist in Salzburg.
Sein Buch „Leben ohne Brot“ wurde 1967 veröffentlicht.
Er erhielt für sein Werk eine Auszeichnung der Royal-Society-of Medicine sowie im Jahr 2007 den Freedom of the City of London Award und ist Ehrenprofessor der Metropolitan University of Dublin, Irland.
Sodbrennen entsteht durch Übersäuerung, ein Symptom für die gestörte Atmungskette.
Alle Menschen haben ein zu Viel an Omega 6 Fettsäuren und zu wenig an Omega3 Fettsäuren. Die gängigen Entsäuerungsmittel setzen nicht an der Ursache an, im Gegenteil.
Die Säuren rauben die Mineralien und es entsteht eine Übersäuerung im Blut sowie auch im Bindegewebe und der Zellen. Dies führt zu den meisten Zivilisationskrankheiten.
Zum Beispiel entsteht der Krebs nur auf saurem Milieu.
Kohlenhydrate sind Säurebildner.
Zu wenig Wasserzufuhr hemmt die Ausscheidung der Säuren. Auch das falsche Atmen, Stress oder Ärger können dafür verantwortlich sein und machen sauer.
Übertriebener Sport führt auch zur Übersäuerung und die anfallende Milchsäure kann schaden. Das führt zu Zellulitis, weil die Säuren sich im Gewebe ablagern.
Manche Schlackenablagerungen sowie Säure scheiden viele Frauen mit der monatlichen Blutung wieder aus. Dadurch sind sie gegenüber den Männern im Vorteil.
Viele Low-Carb Anhänger meiden auch das Obst.
Sie sagen:
Orange, Erdbeere, Apfel bis Weintraube meiden sie wegen der unheilvollen Obstsäure, die auch zu Wadenkrämpfen führen kann.
Sie vermeiden es wegen dem Histamin, das im Dünndarm unverdaut zurück bleibt.
Und Histamin lockt Magensäure.
Viele Menschen leiden sogar unter einer Histamin-Intoleranz und wissen es gar nicht.
Die Autorin und Schriftstellerin Jutta Schütz, die ihren Diabetes mit dem Typ Zwei durch eine kohlenhydratarme Ernährung besiegen konnte, sagt heute:
„Hätte ich damals, als ich die Diagnose Diabetes Zwei erhielt, den Kopf in den Sand gesteckt, wäre ich wohl ein Diabetiker bis ans Ende meines Lebens geblieben, mit Medikamenten und ihren Nebenwirkungen. Ich bin heute kein Diabetiker, denn ich habe mich nicht diesem Schicksal hin gegeben.
Jeder Mensch kann selbst entscheiden zwischen Katastrophe oder Selbstverwirklichung. Es liegt an uns selbst, eine positive Wendung in unserem Leben einzuschlagen und nicht an eingeschliffenen Denkweisen festzuhalten. Leider durchschauen immer noch sehr wenige diese geistige Macht, die alles steuert.
Zum Beispiel wenn wir traurig sind, erscheint uns die Welt in der Farbe Grau, selbst wenn es ein toller Sommertag ist.
Sind wir dagegen Übermütig, kann uns selbst ein Regentag nichts anhaben.
So können negative Gedanken auch eine Ursache für Krankheiten und physische Störungen sein.
In dem Augenblick, in dem wir uns entscheiden, kein Opfer mehr sein zu wollen, muss man etwas Schwieriges tun. Man muss die Verantwortung für sich selbst übernehmen.“
Jutta Schütz
wurde im Saarland geboren und arbeitete viele Jahre als Sekretärin und Reiseleiterin. Außerdem studierte sie Psychologie. Sie lebte in den USA, Marokko und Südafrika und heute in Bruchsal.
Ihre Bücher könnten unterschiedlicher nicht sein. Vom Ratgeber bis hin zum Roman scheut die Autorin keine schriftstellerischen Hürden.
„Wunder brauchen Zeit“ beschäftigt sich mit der Thematik „Transsexualität“ und die Intention dürfte jene sein, zu verdeutlichen, welche psychischen Probleme ein junger Mann in sich trägt, der glaubt, eine Frau sein zu wollen. Das Buch schafft es trotz dieser Problematik angenehm zu unterhalten und die Geschichte ist auch nicht zu abgedreht, wie man auf den ersten Blick vermuten könnte. Ein facettenreicher und unterhaltsamer Liebesroman.
„Plötzlich Diabetes“ ist ein Sachbuch mit einem Rezeptteil (Kohlenhydratarme Gerichte) und sehr gut zu lesen, weil es von einer Frau geschrieben wurde, die einen nicht mit Fremdwörtern erschlägt.
„Hörst du die Liebe?“ handelt von einer Frau, die zwei Männer liebt und versucht aus ihrem Alltag auszubrechen.
„Kohlenhydrate, nein danke“ ist ein kleiner Leitfaden, was diese Ernährung eigentlich ist und gegen welche Krankheiten sie helfen kann.
„Aber bitte kohlenhydratarm“, ist das 1. Kochbuch von einer Reihe Kochbücher.
Alle Bücher sind beim trediton-Verlag, amazon.de bücher.de ect erhältlich oder in jedem Bücherladen bestellbar.
Veröffentlichung nur mit Quellennachweis
Pressekontakt
Jutta Schütz
Im Mittelfeld
76698 Bruchsal
info.jschuetz@googlemail.com
www.juttaschuetz.de



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