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    Mit Multipler Sklerose erfolgreich im Job? Der richtige Umgang mit der Krankheit zählt!

    Berlin, 5. März 2009. Diagnose Multiple Sklerose (MS) – wie geht es nun mit dem Job weiter? Ausbildung oder Karriere scheinen in weite Ferne zu rücken. Die chronisch-entzündliche Nervenerkrankung äußert sich typischerweise in Symptomen wie Sprach- und Gehstörungen oder ständiger Müdigkeit. Dabei schließen sich die MS und ein aktives Berufsleben nicht aus, so das Fazit der Pressekonferenz „Von Ausbildung bis Zeitarbeit – aktiv im Job mit MS!“, die am 5. März 2009 in Berlin stattfand. „Dank moderner Therapiemöglichkeiten können viele MS-Patienten heute fast ein normales Leben führen. Jetzt hat sich sogar gezeigt, dass der Antikörper Natalizumab zu einer Rückbildung von Behinderungen führen kann – das ist ein wichtiger Schritt für die Lebensqualität!“, so der Neurologe Dr. Tjalf Ziemssen, Dresden. Das bestätigte auch die Patientin Jacqueline C.: „Früher hatte ich Schübe – an Job oder Ausbildung war nicht zu denken. Dann kam die Wende: Ich wurde mit dem Antikörper Natalizumab behandelt. Seitdem geht es mir gut, ich arbeite und stehe mitten im Leben!“

    Antikörpertherapie: Lebensqualität im Fokus

    Für MS-Patienten wird die Lebensqualität von vielen Faktoren bestimmt: Treten Schübe auf, die zu Behinderungen führen? Wie oft muss die Therapie verabreicht werden? Und lässt sich der Alltag mit MS meistern, auch im Job? „Die Lebensqualität ist ein äußerst wichtiges Thema in der MS-Therapie“, bestätigte auch Ziemssen. „Dies wurde erstmals in einer Studie mit Natalizumab berücksichtigt: Die Lebensqualität von MS-Patienten wurde hier wissenschaftlich untersucht. Das Ergebnis: Natalizumab führt zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität – körperlich und mental.“ Der Antikörper zur Behandlung der hochaktiven MS reduziert effektiv Schübe und fortschreitende Behinderungen. Jetzt hat sich ein neuer Effekt gezeigt: „Natalizumab ist das erste MS-Medikament, das vorhandene Behinderungen sogar wieder verbessern kann – das ist eine wichtige Erkenntnis für die MS-Therapie#“, so Ziemssen. „Den Patienten geht es auch allgemein besser: Sie können im Alltag unbeschwerter leben und werden nicht ständig an die MS erinnert. Dazu trägt auch bei, dass Natalizumab nur alle vier Wochen als Infusion verabreicht wird. Die Patienten müssen sich nicht mehr ein- oder mehrmals pro Woche selbst spritzen. Das alles steigert die Lebensqualität“, fasste Ziemssen zusammen.

    [1] Munschauer F et al. Natalizumab erhöht signifikant die kumulative Wahrscheinlichkeit einer anhaltenden Besserung des körperlichen Behinderungsgrades. Präsentiert auf dem 24. World Congress on Treatment and Research in Multiple Sclerosis (ECTRIMS) 2008, Montreal, Kanada, Poster P474

    Mitten im Job trotz MS

    Für die meisten Menschen mit MS stellt sich zunächst die Frage: Soll ich es meinem Arbeitgeber sagen? „Häufig trauen sich Betroffene nicht, offen über ihre Erkrankung zu sprechen, weil sie Benachteiligungen oder sogar die Kündigung fürchten“, informierte der Arbeitsrechtsexperte Ralf Lobert, Düsseldorf. Ob man den Arbeitgeber über die MS informiert, ist eine persönliche Entscheidung. Niemand ist dazu verpflichtet, solange der normale Arbeitsablauf nicht durch die Erkrankung beeinträchtigt wird. „Leider machen wir jedoch immer noch die Erfahrung, dass es Vorurteile gegenüber der MS gibt. Daher müssen wir weiter über die Erkrankung aufklären und zeigen, dass die MS nicht gleich Arbeitsunfähigkeit oder Rollstuhl ist!“, erklärt Lobert. Abschließend gab der Experte noch Tipps für den Berufsalltag mit MS: „Möglichst Stress reduzieren, Ruhepausen einlegen und die eigenen Bedürfnisse ernst nehmen!“

    Neues Leben dank Antikörpertherapie

    „Bevor ich Natalizumab bekam, hatte ich mehrere Schübe – an ein normales Leben war nicht zu denken“, berichtete die 24-jährige MS-Patientin Jacqueline C. „Die Aussicht, nicht arbeiten zu können, hat mich sehr belastet. Mein Leben sollte doch gerade erst losgehen!“ Dann erhielt sie als eine der ersten Patientinnen Deutschlands die Therapie mit dem Antikörper Natalizumab. „Seitdem habe ich keine Schübe mehr und mir geht es gut. Ich habe meine Ausbildung zur Fachangestellten in der Arbeitsförderung abgeschlossen, arbeite heute noch in dem Beruf und habe noch viel vor!“, so Jacqueline C.

    Antworten auf wichtige Fragen

    Die Broschüre „Von Arbeitszeit bis Zusatzversicherung“ beantwortet die ersten brennenden Fragen, die sich MS-Patienten bezüglich ihres Berufslebens stellen. Sie kann unter der gebührenfreien Service-Nummer 08000 – 30 77 30
    oder unter www.ms-life.de kostenlos bestellt werden.

    62 Zeilen á ca. 70 Anschläge, 4.321 Zeichen
    Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten an:
    Ogilvy Healthworld Düsseldorf
    Britta Haberland, Postfach 19 00 24
    40110 Düsseldorf, Tel.: 02 11/49700-528
    E-Mail: britta.haberland@ogilvy.com

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