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    Ministerin Dr. Monika Stolz zeichnet fünf Krankenhäuser aus

    Konsequentes Engagement für Organspende gewürdigt

    Stuttgart, 13. Oktober 2010. Dr. med. Monika Stolz MdL Ministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren in Baden-Württemberg und die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) haben heute fünf Kliniken für ihren Einsatz für die Organspende ausgezeichnet. Das Universitätsklinikum Heidelberg, die Städtische Klinikum Karlsruhe gGmbH, die Klinikum Pforzheim GmbH, das Ostalb-Klinikum Aalen und das Klinikum Heidenheim wurden im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung der Transplantationsbeauftragten in Baden-Württemberg geehrt.

    „Das Thema Organspende geht uns alle an“, sagte die Ministerin in Stuttgart. „Jeder kann plötzlich durch eine schwere Krankheit oder einen Unfall, in die Situation geraten, auf ein neues Organ angewiesen zu sein.“ Gemeinsam mit Professor Dr. med. Werner Lauchart, dem Geschäftsführenden Arzt der DSO in Baden-Württemberg, überreichte sie den ausgezeichneten Krankenhäusern eine Urkunde und einen Siebdruck der Künstlerin Sarah Gerber aus Backnang mit dem Titel „Schenk leben“.
    In Deutschland stehen cirka 12.000 Patienten auf der Warteliste für ein neues Organ. Im Jahr 2009 konnten 4.709 Transplantationen inklusive Lebendspenden durchgeführt werden. Jedes Jahr sterben etwa 1.000 Menschen, weil nicht rechtzeitig ein neues Organ für sie zur Verfügung stand.
    „Die Krankenhäuser nehmen bei der Organspende eine Schlüsselposition ein“, erklärte Professor Dr. Werner Lauchart. „Wir danken den Ärzten und Pflegenden, die sich für die Organspende und damit für die Menschen, die auf eine lebensrettende Transplantation warten, einsetzen.“
    Seit 2009 zeichnen das Sozialministerium und die DSO Krankenhäuser in Baden-Württemberg aus. Ausschlaggebend für die Auswahl sind Kriterien wie die Unterstützung der Transplantationsbeauftragten durch die Klinikleitungen, die Fortbildung des Klinikpersonals sowie die Erarbeitung von Leitlinien und Verfahrensschritten für den Akutfall Organspende.
    Das Sozialministerium unterstützt weitere vielfältige Initiativen, um die Organspende stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und möglichst viele Menschen dazu zu bewegen, sich über das Thema zu informieren und einen Organspendeausweis auszufüllen.
    Die DSO ist seit Juli 2000 die bundesweite Koordinierungsstelle für Organspende. In der Akutsituation Organspende begleitet sie alle Abläufe: Von der qualifizierten Feststellung des Hirntods über das Gespräch mit den Angehörigen, die medizinischen Maßnahmen zur Erhaltung von Organen und zum Schutz der Organempfänger bis hin zum Organtransport. Daneben unterstützt sie die Krankenhäuser durch Fortbildungen und Prozessoptimierung zum Thema Organspende. Die Mitarbeiter der DSO-Region Baden-Württemberg betreuen insgesamt 137 Krankenhäuser.

    Ansprechpartner:

    Alexandra Hesse, Krankenhaus-Kommunikation
    Deutsche Stiftung Organtransplantation, Deutschherrnufer 52, 60594 Frankfurt am Main
    Tel.: +49 (69) 677 328 - 9420, Fax: +49 (69) 677 328 - 9409, E-Mail: kh-info@dso.de

    Professor Dr. med. Werner Lauchart, Geschäftsführender Arzt der Region Baden-Württemberg
    Deutsche Stiftung Organtransplantation, Kriegerstraße 6, 70191 Stuttgart
    Tel.: + 49 (69) 677 328 - 5001, Fax: + 49 (69) 677 328 - 5099, E-Mail: bw@dso.de

    Marion Deiß, Pressesprecherin
    Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren des Landes Baden-Württemberg
    Schellingstraße 15, 70174 Stuttgart
    Tel: +49 (711) 123-3550, Fax: +49 (711) 123-3996, E-Mail: marion.deiss@sm.bwl.de

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