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Luitpold Apotheke - medikamente-per-klick.de informiert: Ratgeber Erkältung & Abwehr
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Die weit verbreitete Annahme, dass Erkältungen alleine durch Kälte (Zugluft, Nässe, Unterkühlung) ausgelöst werden können, ist falsch, denn diese Erkrankungsform tritt regelmäßig sogar in den Tropen auf.
FAKT IST: Kälte alleine kann keine Erkältung auslösen - sie ist weder notwendige Bedingung, noch Ursache für diese Erkrankung. Indirekt allerdings kann Kälte das Ansteckungsrisiko erhöhen. Denn bei kälterer Witterung halten sich Menschen häufiger in Gebäuden und somit in schlechter gelüfteten Räumen und auch in der Nähe infizierter Mitmenschen auf. Bei einer Erkältung reagiert das Immunsystem auf eine notwendigerweise vorangegangene Virusinfektion mit der Freisetzung von Botenstoffen, die die Thermoregulation im Hypothalamus zu einer Erhöhung der Körpertemperatur veranlassen. Das ist der Grund für ein gestörtes Temperaturempfinden – man „fröstelt“. Die Höhe der Körpertemperatur ist abhängig von der Art des Virus und der physischen und psychischen Verfassung des Erkrankten. Das Kältegefühl bei Erkrankungsbeginn ist demnach eine Folge und keine Ursache der Erkältung. Erkältungen werden durch Viren verursacht.
DEFINITION
Von einer „Erkältung“ oder einem grippalen Infekt spricht man bei einer akuten Infektionskrankheit der Nasen-, Hals- und Bronchialschleimhäute, die in erster Linie von Viren, manchmal auch noch von Bakterien verursacht wird. Die Begriffe Erkältung und grippaler Infekt entstammen der Alltagssprache und sind wissenschaftlich bzw. medizinisch nicht scharf definiert. Nicht selten kommt es zu Verwechslungen zwischen dem grippalen Infekt und der deutlich schwereren Grippe (Influenza). Die Influenza kann für immungeschwächte Personen, wie vor allem für Säuglinge und alte Menschen, tödlich enden. Die Erkältungsinfekte sind die häufigste Infektion des Menschen überhaupt, Kleinkinder sind öfter als zehnmal im Jahr davon betroffen. Erwachsene erkranken durchschnittlich etwa zwei- bis dreimal im Jahr.
URSACHEN
Ursachen für diese Krankheit können sehr verschiedene Viren sein, die an die Epithelien der leicht zugänglichen Atemwege angepasst sind. Da die Atemwege vom Rachenraum bis zu den Verzweigungen des Bronchialbaumes mehrere Barrieren von Abwehrzellen aufweisen, müssen die Erreger die Immunabwehr durch eine besonders schnelle Vermehrung und mittels vieler unterschiedlicher Varianten umgehen. Die dadurch ausgelösten Symptome wie Husten, erhöhte Schleimproduktion und Niesen ermöglichen den Viren ganz einfach zu einem neuen Wirt zu gelangen. Erreger können sein:
- Viren der unbehüllten Einzel(+) – Strang-RNA-Viren [ss(+)RNA]. Diese stammen aus der Familie der Picornaviridae, z.B. das Humane Rhinovirus-1A (HRV-1A) oder 1B mit mehr als 100 Subtypen, die Coxsackieviren B1 (CVB-1) bis B6, diverse Echoviren und Humane Enteroviren (etwa 40 Subtypen).
- aus der Familie der Coronaviridae, Genus Coronavirus das Humane Coronavirus 229E und das Humane Coronavirus OC43.
- aus der Familie Paramyxoviridae die Humanen Parainfluenzaviren 1–4, das Humane Metapneumovirus und das Humane Respiratorische Synzytial-Virus (HRSV) Typ A und B (alles behüllte ss(-)RNA-Viren).
- aus der Familie der Adenoviridae, Genus Mastadenovirus diverse Serotypen der Arten Humane Adenoviren A–F. Hier sind es unbehüllte doppelsträngige DNA-Viren (dsDNA).
- einzelne Spezies aus der Familie Reoviridae (dsRNA, unbehüllt. Die Häufigkeit dieser Erreger bei Erkältungskrankheiten ist ungefähr 40 % Rhinoviren, 10–15 % RSV und 10–25 % Coronaviren.
Die Vielzahl verschiedener Viren und ihrer Subtypen erklärt, warum Menschen so häufig an einer virusbedingten Erkältung erkranken können. Die Schädigung seines Reservoirwirts ist für ein Virus kein vorteilhafter Effekt, da er zur eigenen Vermehrung auf ihn angewiesen ist. Als Nebeneffekte der Infektion sind die dennoch beim Reservoirwirt ausgelösten Symptome zu verstehen. Weiterhin wird dadurch verdeutlicht, dass sich der Mensch ebenfalls im Verlaufe vieler Generationen an diese Viren anpassen konnte. In dieser Hinsicht besteht somit auch ein deutlicher Unterschied zu den Influenzaviren und den von ihnen beim Menschen verursachten Erkrankungen. Die krankheitsverursachenden Viren werden sowohl als Tröpfcheninfektion durch die Luft als auch direkt oder indirekt durch Kontakt mit Erkrankten oder über kontaminierte Gegenstände per Kontaktinfektion oder Schmierinfektion in deren Umgebung übertragen.
SYMPTOME
Eigentlich laufen die Symptome einer Erkältung in zeitlichen Phasen ab. Die ersten Anzeichen sind meistens Halskratzen oder auch Halsschmerzen und Schluckbeschwerden. Das ist oft verbunden mit leichtem Frösteln. Als besonders typisches Erkältungssymptom tritt sehr oft zur gleichen Zeit eine Entzündung der Nasenschleimhäute auf - Schnupfen (Rhinitis). Der Schnupfen kündigt sich überwiegend durch ein Brennen und Kitzeln in der Nase an und erreicht in der Regel mit Niesreiz und Kopfdruck ihren Höhepunkt am zweiten Erkrankungstag. Für einen Zeitraum von vier bis fünf Tagen treten üblicherweise Kopf- und Gliederschmerzen auf. Manche der Erkrankten fühlen sich dabei matt und abgeschlagen oder entwickeln sogar Fieber. Etwa ab dem sechsten Erkrankungstag kann sich dann ein trockener Reizhusten entwickeln, der im weiteren Verlauf manchmal in einen festsitzenden Husten übergeht. Die Krankheit kann bis zu zwei Wochen andauern, in den meisten Fällen allerdings ist sie nach etwa einer Woche überstanden. ++ Diagnose ++ Die Diagnose eines grippalen Infekts wird üblicherweise aufgrund der Symptome und einer körperlichen Untersuchung, gestellt. Differenzialdiagnostisch ist hier eine echte Influenza A, B, oder C und andererseits eine Parainfluenza abzugrenzen. Bei Kindern verlaufen Erstinfektionen von Herpesviren (HSV, CMV, EBV) gelegentlich als grippaler Infekt. Weniger schlimm verlaufende (abortive) Formen einer Infektion mit Exanthemviren wie Masern, Ringelröteln, Röteln und Varizellen sind oft auch nur ein grippaler Infekt.
THERAPIE
Um eine Erkältung zu behandeln, muss dem Körper in erster Linie Ruhe gegönnt werden. Auch sollte man sich vorzugsweiser in warmen, nicht überheizten Räumen aufzuhalten. Bei Husten und Schnupfen ist es wichtig viel Wasser, Fruchtsäfte und Tee trinken, um den Schleim flüssig zu halten und einen Flüssigkeitsverlust des Körpers durch Schweiß, Tränen- oder Nasenflüssigkeit auszugleichen. Inhalationen können helfen, die Schleimhäute anzufeuchten und vom Schleim zu befreien. Auch Halsschmerzen und Husten können durch diese Befeuchtung gelindert werden. Abschwellende Nasensprays nur kurzzeitig (nicht länger als 5 Tage) verwenden. Andere Medikamente mit den Wirkstoffen Ibuprofen, Paracetamol oder Acetylsalicylsäure lindern zwar in der Regel Symptome wie beispielsweise Kopfschmerzen und senken auch das Fieber, doch besitzen sie abgesehen von möglichen Nebenwirkungen auch einen unerwünschten Nebeneffekt. Nach Abschwächung der Krankheitszeichen kann sich ein Patient zu früh fast wieder gesund fühlen, sich anschließend zu viel zumuten und damit die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls erhöhen. Antibiotika wirken lediglich gegen bakterielle Infektionen und sind daher bei Erkältungskrankheiten in der Regel nicht sinnvoll.
Über die Luitpold Apotheke Bad Steben - medikamente-per-klick.de ++ Seit 25 Jahren ist Karlheinz Ilius Inhaber der Luitpold-Apotheke in Bad Steben. Als einer der ersten deutschen Apotheker erhielt er 2004 die Versanderlaubnis und damit die Erlaubnis für den Betrieb der Versandapotheke medikamente-per-klick.de. Die Luitpold-Apotheke ist der größte Arbeitgeber in Bad Steben. Neben fünf Mitarbeitern in der Apotheke arbeiten zurzeit 76 Angestellte für die Versandapotheke medikamente-per-klick.de. Im Versandgeschäft betreut medikamente-per-klick.de deutschlandweit über eine halbe Million Kunden. Täglich verlassen ungefähr 3.500 Bestellungen das Unternehmen. Neben der Versandapotheke betreibt Karlheinz Ilius die Themenportale kosmetik-per-klick.de, ernaehrung-per-klick.de und gesundheit-per-klick.de als Service-Center für ernährungsphysiologisch und kosmetisch interessierte Kunden. ++ arzneimittel.de ++ Das Informationsportal rund um Arzneimittel, Kosmetik, Nahrungsergänzung, Homöopathie und Naturheilkunde.



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