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    Kombinations-Impfung vereinfacht den wichtigen Schutz gegen Windpocken!

    Vierfach-Impfung schützt sicher:
    vor Masern, Mumps, Röteln und Windpocken!

    Windpocken verbreiten sich in „Windeseile“ und können Kindertagesstätten in kürzester Zeit „leeren“. Doch immer noch werden Windpocken (Varizellen) verharmlost. Nur so ist es zu erklären, dass die Impfquote in Deutschland hier nur bei 50 Prozent liegt. Zum Vergleich: Die erste Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln hatten 2006 immerhin fast 95 Prozent der Schulanfänger bekommen. Allerdings liegt die Impfrate für die wichtige und den vollständigen Schutz nötige zweite MMR-Impfdosis bei Schuleingang nur bei 83 Prozent.

    Schon seit 2004 empfiehlt die STIKO – die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut –, alle Kleinkinder nach Möglichkeit gleichzeitig mit der Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln auch vor Windpocken zu impfen.

    Vierfach-Schutz…
    Ein Vierfachimpfstoff erleichtert nicht nur den Schutz gegen „die gefährlichen 4“, sondern vermindert dadurch auch die Zahl der Einzelimpfungen. Ab dem vollendeten 11. Lebensmonat erfolgt die erste Impfung. Die zweite kann bereits vier Wochen danach durchgeführt werden, sollte allerspätestens aber zum zweiten Geburtstag gegeben werden. Nur mit der zweiten Impfung ist der Schutz vollständig, was immer noch oft – siehe oben – vergessen wird. Gegen das Vergessen hilft beispielsweise der „Vergissmeinnicht-Service“ der Website www.gesundes-kind.de. Hier können sich Eltern komfortabel an wichtige Impf- und Vorsorgetermine per E-Mail erinnern lassen.

    Wichtig: Die Impfung kann nicht nur vor den Krankheiten selbst schützen kann, sondern verhindert auch ernste Komplikationen und Spätfolgen.

    Windpocken…
    Typisch für Windpocken sind stark juckende Bläschen. Nicht immer kann man verhindern, dass diese aufgekratzt werden oder sich entzünden. Die mögliche Folge sind Entzündungen und bakterielle Infektionen der Haut sowie Narbenbildung. Auch Gehirn- und Lungenentzündungen gehören zu den möglichen Folgen einer Windpockenerkrankung. Die Universität Münster weist sogar nach, dass Windpocken Schlaganfälle im Kindesalter auslösen können. Gefährlich sind Windpocken auch während der Schwangerschaft: In den ersten fünf Monaten sind schwere Fehlbildungen des Ungeborenen möglich. Bei Erkrankung der Mutter kurz vor oder nach der Geburt kann es zu schwer (auch tödlich) verlaufenden Windpocken beim Neugeborenen kommen.

    Masern…
    Gehirnentzündung, Mittelohrentzündung, Lungenentzündung und Hirnhautentzündung sind Komplikationen, die in einem Atemzug mit Masernerkrankungen genannt werden. Besonders tückisch ist die so genannte SSPE (subakute sklerosierende Panenzephalitis), die nach längerem Verlauf immer tödlich endet. Sie wird durch eine Masernerkrankung im Babyalter ausgelöst. Das heißt: Betroffene Kinder wurden durch andere ungeimpfte Kinder infiziert, als sie selbst noch viel zu klein waren für eine Impfung. Der eigene Impfschutz kann also sogar helfen, andere zu schützen!

    Mumps…
    Der Volksmund bezeichnet Mumps auch als „Ziegenpeter“. Starke Schwellung einer oder beider Ohrspeicheldrüsen gehört meist zum Krankheitsbild. Die häufigste Folge ist bleibende Schwerhörigkeit. Aber auch die Geschlechtsdrüsen – Eierstöcke und Hoden – können sich im Verlauf einer Mumpserkrankung entzünden, was bei Erkrankung im jugendlichen oder Erwachsenenalter die Fruchtbarkeit bzw. die Zeugungsfähigkeit beeinträchtigen kann.

    Röteln…
    Mehr als die Hälfte aller Röteln-Infektionen im Kindesalter verläuft „stumm“, das heißt ohne Krankheitszeichen. Dennoch sind Röteln ansteckend und können andere infizieren. Insbesondere ungeschützte schwangere Frauen sind gefährdet, weil bei einer Ansteckung der werdenden Mutter während der Schwangerschaft das Ungeborene bleibende Schäden davon tragen oder eine Fehlgeburt ausgelöst werden kann – in Deutschland sind auch heute noch zwischen 50 und 100 Babys pro Jahr betroffen. Es ist daher wichtig, Jungen und Mädchen frühzeitig zu impfen – zum eigenen Schutz und zum Schutz anderer.

    Durchimpfung schafft Schutz für alle in jedem Alter…
    Durch eine konsequente Durchimpfung im Kindesalter ist es möglich, den vermeintlich harmlosen „Kinderkrankheiten“ den „Nährboden“ zu entziehen. Die Impfung dient schließlich nicht nur dem eigenen Schutz, sondern schützt Babys, die noch nicht geimpft werden können, weil sie noch zu klein sind. Erwachsene, bei denen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken meist dramatischer und folgenschwerer verlaufen, sind selbst geschützt und können andere nicht anstecken.

    Masernausbrüche, wie 2006 in Nordrhein-Westfalen, 2007 in der Schweiz und seit einigen Wochen in Baden-Württemberg und Oberbayern könnten durch konsequente, vorbeugende Impfung der Vergangenheit angehören.

    Die Vierfach-Impfung wird von allen Krankenkassen erstattet.

    Mehr zu den Impfungen und den ernstzunehmenden Krankheiten, die dadurch verhindert werden können, steht im Internet: www.gesundes-kind.de. und www.kinderaerzte-im-netz.de.

    Zusätzliche Informationen und Bildmaterial können bei WEDOpress GmbH abgerufen werden. Ihr Ansprechpartner: Angelika Lemp

    Copyright: WEDOpress GmbH, Im Portugall 9c
    61440 Oberursel, Tel.: 06171-9141-0
    eMail: info@wedopress.de

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