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Klinische Studien als Chance für Krebs-Patientinnen: Teilnahme jetzt auch an den Hochtaunus-Kliniken möglich

Bad Homburg – „Die optimale Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Krebs ist eins der zentralen Anliegen, an denen die Hochtaunus-Kliniken ihre Zukunftsplanung ausrichten. Die dafür notwendige Infrastruktur ist in den vergangenen Monaten geschaffen worden. So können nun auch die Patientinnen der Frauenklinik Bad Homburg die neuesten Behandlungsmethoden nutzen“, teilen die Geschäftsführerin der Hochtaunus-Kliniken, Dr. Julia Hefty, und Chefarzt Professor Dr. Dominik Denschlag mit.
Nach einer Vorlaufzeit von zwei Monaten wurde im März 2011 ein neues Studiensekretariat in der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Hochtaunus-Kliniken Bad Homburg eröffnet. Wie Professor Denschlag mitteilt, ermöglicht dieses Studiensekretariat im Rahmen der Zertifizierung des Brustzentrums Patientinnen die Teilnahme an hochwertigen klinischen Studien mit entsprechendem Zugang zu vielversprechenden neuen Medikamenten, welche in Deutschland sonst nicht in Apotheken erhältlich sind.
Durch die Neu-Einstellung einer speziellen Study Nurse wird nun die Betreuung von onkologischen Patientinnen in Studien zentral über ein spezielles Sekretariat koordiniert. Ein solch zentrales Sekretariat in Verbindung mit einer Study Nurse als konstanter Ansprechpartnerin hat sich für die betreuten Patientinnen als sehr komfortabel erwiesen.
Die neuen Möglichkeiten gelten jedoch nicht nur für Brustkrebs-Patientinnen: „Auch Patientinnen mit bösartigen Erkrankungen der Gebärmutter und/oder der Eierstöcke können wir jetzt die Teilnahme an vielversprechenden klinischen Untersuchungen anbieten“, kündigt Chefarzt Denschlag an. „Es ist seit einiger Zeit bekannt, dass Patientinnen mit Tumorerkrankungen, die im Rahmen von klinischen Studien behandelt werden, länger leben bzw. eine größere Chance auf Heilung haben als Patientinnen, welche eine Standard-Therapie erhalten. Ob dies durch die modernen Behandlungsmethoden bzw. Medikamente oder aber durch eine intensivere Betreuung der Patientinnen in Studien zustande kommt, ist jedoch noch unklar.“
Die außer-universitäre Teilnahme an diesen Studien wurde ermöglicht durch die guten Kontakte des Chefarztes, der als Experte für minimal-invasive Krebsbehandlungen bei Frauen sowohl national als Mitglied der Organkommission „Gebärmutter“ der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO), dem ranghöchsten Gremium für Krebserkrankungen der Gebärmutter in Deutschland, als auch international als Vorsitzender einer Arbeitsgruppe der Europäischen Gesellschaft für Gynäkologische Onkologie (ESGO) vertreten ist.
Klinik-Geschäftsführerin Hefty zeigt sich hocherfreut über die neuen Möglichkeiten in der Gynäkologie der Hochtaunus-Kliniken: „Professor Denschlag ist 2010 mit dem Anspruch angetreten, mit seinem Team Medizin auf höchstem Qualitätsniveau zu machen und die Frauen, die in besonders schwierigen Lebenssituationen zu uns kommen, optimal zu versorgen. Mit der Möglichkeit der Teilnahme an klinischen Studien sind die Hochtaunus-Kliniken dabei einen großen Schritt weitergekommen.“
Kontakt:
Renate Bottler
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hochtaunus-Kliniken gGmbH
Tel. 06172 / 14-2225
E-Mail Renate.Bottler@hochtaunus-kliniken.de



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