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    Impfen nicht vergessen: Nur jeder fünfte Fernreisende kennt die Gesundheitsgefahren

    Hamburg - Vom Strandurlaub in Thailand bis zur Safari durch Afrika - fast fünf Millionen Deutsche sind im letzten Jahr in die Ferne gereist. Das Wichtigste haben die meisten dabei vergessen: Nur jeder fünfte Reisende kennt die Infektionsrisiken in seinem Urlaubsland. Das zeigte eine Umfrage unter 8.000 Touristen. "Damit der Traumurlaub nicht zum Alptraum wird, sollten sich Fernreisende vor ihrem Urlaub umfassend über die Gesundheitsgefahren im Reisegebiet und notwendige Impfungen informieren", sagt Dr. Susanne Holthausen, Ärztin bei der Techniker Krankenkasse (TK).

    Je entlegener das Urlaubsziel, desto wichtiger ist die Gesundheitsvorsorge. "Viele Krankheiten sind auf anderen Kontinenten deutlich weiter verbreitet als in Europa - zum Beispiel Hepatitis, Typhus und Tollwut in Afrika, Asien und Südamerika", sagt Holthausen. Gegen viele gibt es wirkungsvolle Impfstoffe. "Auch vor Malaria kann man sich mit Medikamenten - und natürlich einer konsequenten Mückenabwehr vor Ort - gut schützen", so die Medizinerin. Außerdem rät sie Fernreisenden, sich zu vergewissern, ob die in Deutschland üblichen Schutzimpfungen wie zum Beispiel Diphtherie, Polio (Kinderlähmung) und Tetanus (Wundstarrkrampf) bei ihnen noch wirksam sind.

    Beim Impfen gilt: je früher, desto besser. Denn einige Impfungen erfordern mehrere Spritzen nach festem Zeitplan, bis sie bestmöglich schützen. Außerdem vertragen sich manche Wirkstoffe schlecht miteinander, so dass bei mehreren Impfungen ein mehrwöchiger Abstand notwendig sein kann. "Bevor es losgeht, braucht der Körper Zeit, um sich zu erholen", so Holthausen. Ihr Tipp: "Ziel sollte sein, spätestens vier Wochen vor der Reise die letzte Impfung abzuschließen." Aber auch kurz entschlossene Last-Minute-Reisende sollten laut der TK-Expertin nicht auf den Impfschutz verzichten: Eine Injektion kurz vor dem Abflug ist besser als gar kein Schutz.

    Zu der Frage, welche Impfungen notwendig sind, beraten Reisemediziner, Tropeninstitute oder die Krankenkassen. So bietet etwa die Techniker Krankenkasse ihren Versicherten über ihre TK-Auslands-Assistance rund um die Uhr eine telefonische Facharzt-Beratung an. Zusätzlich beantwortet die Auslands-Assistance auch innerhalb von 24 Stunden E-Mail-Anfragen zur Reisevorbereitung - zu Impfungen, der Reiseapotheke oder auch Vorsichtsmaßnahmen für chronisch kranke Urlauber.

    Die Techniker Krankenkasse übernimmt die Kosten für Reiseimpfungen und die Malaria-Prophylaxe. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.tk-online.de unter dem Stichwort "Reiseimpfungen".

    Hinweis für die Redaktionen:

    Weitere Informationen zur kalten Jahreszeit gibt es im TK-Medienservice "Winter", der unter www.presse.tk-online.de herunter-geladen werden kann.

    Pressekontakt:

    Techniker Krankenkasse
    Pressestelle
    Dagmar Rutenbeck
    Bramfelder Straße 140
    22305 Hamburg
    Telefon: 040 - 6909 3020
    Fax: 040 - 6909 1353
    E-Mail:dagmar.rutenbeck@tk-online.de

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