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Erste Anzeichen erkennen und handeln - Symptome einer Thrombose werden häufig zu spät erkannt
Mainz - Druckempfindlichkeit in der Wade oder ein Spannungsgefühl in den Beinen – das wird Muskelkater sein. Kommen ziehende Schmerzen hinzu oder schwillt das Bein an, wissen viele keinen Rat mehr.
„Tückisch an einer Thrombose ist, dass sie völlig unbemerkt verlaufen kann“, erklärt Prof. Dr. med. Knut Kröger, Stellvertretender Vorsitzender der Thrombose-Initiative e.V. und Direktor der Klinik für Angiologie des Helios Klinikums Krefeld. „Treten jedoch Anzeichen auf, sollten diese stets Anlass für einen Arztbesuch sein.“
Die häufigsten Symptome einer Thrombose sind eine plötzliche einseitige Beinschwellung, ein unspezifisches Spannungsgefühl oder Schmerzen, die an einen Muskelkater erinnern. Auch dass die Beschwerden im Liegen abnehmen, kann für eine Thrombose sprechen. Insgesamt ist die Wade häufig druckempfindlich oder die Fußsohle schmerzt beim Auftreten. Kleine Thrombosen zeigen typischerweise keine blasse, bläuliche oder rötlich-violette Verfärbung oder Erwärmung der Haut. Treten diese jedoch auf, gehören sie zu den Warnsignalen für eine Thrombose.
„Eine Umfrage unserer Initiative hat ergeben, dass viele der Befragten zu wenig über die Anzeichen einer Thrombose wissen. Daher wollen wir weiter aufklären und ein Bewusstsein für die Thromboseerkrankung schaffen“, erläutert Prof. Kröger.
Häufige Folge einer Thrombose ist eine Lungenembolie, die tödlich verlaufen kann. Kommen zu den genannten Beinsymptomen Brustschmerzen, Atembeschwerden oder plötzliche Übelkeit hinzu, besteht der dringende Verdacht auf eine Lungenembolie. In diesem Fall sollte der Hausarzt beziehungsweise Notarzt gerufen werden.
Informationsbroschüre anfordern
Wer mehr zum Krankheitsbild einer Thrombose erfahren möchte, kann die Informationsbroschüre „Thromboserisiken – erkennen und handeln“ kostenlos im Internet unter www.thrombose-initiative.de abrufen oder direkt anfordern bei der Thrombose-Initiative e.V., c/o Euro RSCG ABC GmbH, Kaiserswerther Straße 135, 40474 Düsseldorf, Telefon: 0211-91 49 711 oder per E-Mail an info@thrombose-initiative.de.
Mitmachen bei der Patientenbefragung!
Die Thrombose-Initiative e.V. will helfen, Thrombosen und Lungenembolien zu vermeiden. Dazu ist es wichtig zu erfahren, wann und wie heute in Deutschland Thrombosen und Lungenembolien auftreten und welche Menschen betroffen sind. Nur mit Ihrer Hilfe ist es möglich, ein Patientenregister anzulegen und erstmals eine entsprechende wissenschaftliche Datenbasis aufzubauen. Deshalb wird jeder, der in den letzten 5 Jahren eine solche Erkrankung erlitten hat, gebeten, sich an der Patientenbefragung zu beteiligen. Entweder kann der Fragenbogen direkt beim Organisationsbüro angefragt werden (Thrombose-Initiative, c/o Euro RSCG ABC GmbH, Kaiserswerther Straße 135, 40474 Düsseldorf, Telefon: 0211-91 49 711) oder via Internet. Unter www.thrombose-initiative.de können Fragebogen und Informationsflyer zur Patientenbefragung heruntergeladen, ausgedruckt oder gleich online ausgefüllt werden. Der Datenschutz wird selbstverständlich eingehalten.
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Immer noch sterben in Deutschland täglich Menschen an einer Lungenembolie als Folge einer tiefen Beinvenenthrombose. Viele von ihnen könnten durch eine adäquate Prophylaxe und frühzeitige Behandlung gerettet werden. Der Tod durch Lungenembolie ist in den meisten Fällen vermeidbar.
Die Thrombose-Initiative e.V. will vorbeugen, indem sie als Plattform über die venöse Thromboembolie (VTE) aufklärt. Ziel ist es, das Bewusstsein für das Krankheitsbild zu schärfen und zur verbesserten Vorbeugung sowie zur Sicherstellung einer wirksamen Risikoprophylaxe beizutragen.
Weitere Informationen unter: www.thrombose-initiative.de
Pressekontakt:
Thrombose-Initiative e.V.
Presse- und Organisationsbüro
c/o Euro RSCG ABC GmbH
Verena Wachten
Kaiserswerther Straße 135
40474 Düsseldorf
Telefon: 0211/91 49-711
Fax: 0211/91 49-855
Email: info@thrombose-initiative.de



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