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Eröffnung des Osteologischen Schwerpunktzentrums am Klinikum der LMU München

In den acht am Schwerpunktzentrum beteiligten Kliniken werden jährlich mehr als 8.000 Patienten mit osteologischen Erkrankungen, vorwiegend primäre und sekundäre Osteoporosen, behandelt. An einer Osteoporose leidet etwa jede dritte postmenopausale Frau und jeder fünfte Mann, der älter als 50 Jahre ist. Patienten mit besonders komplexen Krankheitsbildern werden in regelmäßigen interdisziplinären Fallkonferenzen vorgestellt und diskutiert.
„Die Osteoporose ist eine Volkskrankheit, für die es heute bereits viele Möglichkeiten der Prophylaxe und Therapie gibt, beispielsweise medikamentöse Behandlungen, allerdings müssen neue therapeutische Ansatzpunkte gefunden werden um die Stabilität des Knochens bei den Erkrankten wiederherzustellen. Die wichtigsten Ziele des Osteologischen Schwerpunktzentrums sind die Optimierung der Patientenversorgung und die Koordinierung einer hochrangigen osteologischen Forschung, deren Ergebnisse rasch dem Patienten zugute kommen sollen“, erklären die Mitglieder des interdisziplinären Leitungsgremiums Prof. Dr. Roland Gärtner, Prof. Dr. Matthias Schieker und PD Dr. Christoph Auernhammer. Für Osteoporosebetroffene werden ab sofort auch interdisziplinäre Schulungen angeboten, die den richtigen Umgang mit der Erkrankung lehren. Die Patienten können so unmittelbar von neuesten Behandlungsmöglichkeiten profitieren, die eine auf die speziellen Bedürfnisse des einzelnen Patienten genau angepasste Therapie ermöglicht.
Der Dachverband Osteologie e.V. (DVO) hat dem Zentrum nach erfolgreicher Prüfung die Auszeichnung „Klinisches osteologisches Schwerpunktzentrum DVO“ verliehen. Durch die enge Anbindung an den Dachverband der osteologischen Fachgesellschaften sowie die Einbindung in nationale und internationale wissenschaftliche Gesellschaften, aktive Teilnahme an wichtigen Fachkongressen und umfassende individuelle Vernetzung mit der Möglichkeit des zeitnahen Austausches von Informationen zu aktuellen Entwicklun-gen wird ein hohes Niveau der wissenschaftlichen Forschung gewährleistet. Durch die Vereinigung zu einem gemeinsamen Osteologischen Schwerpunktzentrum und in der engen Kooperation mit Qualitätszirkeln und Selbsthilfegruppen soll eine interdisziplinäre, auf den Patienten individuell abgestimmte Dia-gnostik und Therapie von osteologischen Erkrankungen ermöglicht werden.
Das Klinikum der Universität München hat mit der Gründung des vom Dachverband Osteologie (DVO) zertifizierten Osteologischen Schwerpunktzentrums eine interdisziplinäre Vernetzung geschaf-fen, um die Versorgung von Patienten mit Knochenerkrankungen zu optimieren. Der Zusammenschluss der beteiligten Kliniken an den Standorten Campus Innenstadt und Campus Großhadern er-möglicht eine strukturierte Zusammenarbeit der universitären Me-dizin in Krankenversorgung sowie Forschung und Lehre auf dem Gebiet der osteologischen Erkrankungen.
Mit der Geschäftsstelle des OSZ steht den Patienten und zuweisen-den Ärzten zudem eine zentrale Anlaufstelle zur Verfügung. Dort werden die notwendigen Schritte zur Einleitung einer interdis-ziplinären Behandlung der Betroffenen koordiniert und abge-stimmt.
Hinweis an Journalisten
Die Eröffnungsveranstaltung des Osteologischen Schwerpunktzent-rums findet am Mittwoch, den 28. Juli im Pharmakologie-Hörsaal, Nußbaumstr. 26 statt, zu der Sie hiermit herzlich eingeladen sind.
Das Osteologische Schwerpunktzentrum ist ab sofort unter der Rufnummer +49 (0)89 560-7589 telefonisch und unter osz@med.uni-muenchen.de per E-Mail zu erreichen.
Ansprechpartner:
Prof. Dr. Roland Gärtner
Medizinische Klinik – Innenstadt
Ziemssenstr. 1
D-80336 München
Phone: +49 89 5160 2332
Fax: +49 89 5160 2124
Prof. Dr. med. Matthias Schieker
Chirurgische Klinik und Poliklinik – Innenstadt
Nußbaumstr. 20
D-80336 München
Phone: +49 89 5160 7614
Fax: +49 89 5160 5482
PD Dr. med. Christoph Auernhammer
Medizinische Klinik II - Grosshadern
Marchioninistr. 15
D-81377 München
Phone: +49 89 7095 2520
Fax: +49 89 7095 5514



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