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    Emma Klinik bietet neue Behandlung für Krampfadern an

    Innovatives Verfahren im Einsatz

    Besonders schonende Methode / Keine Narbenbildung / Patienten können schon nach einem Tag wieder ihrer gewohnten Tätigkeit nachgehen

    Nach einer Erhebung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehören Venenleiden weltweit zu den häufigsten Erkrankungen. In Deutschland leidet mittlerweile schon jeder siebte Deutsche an einer Venenerkrankung wie z.B. Krampfadern oder Besenreisern. An der Emma Klinik in Seligenstadt wird nun mit der „Radiofrequenzinduzierten Thermo Therapie“ (RFiTT) ein innovatives, international erprobtes Verfahren für die Behandlung von Krampfader-Patienten eingesetzt, bei dem keine operative Entfernung der Stammvene notwendig ist. Dadurch ist die Behandlung besonders schonend.

    Krampfadern und Besenreiser können sowohl durch Bewegungsmangel und langes Stehen als auch durch eine genetisch bedingte Venenschwäche hervorgerufen werden. Sie entstehen durch eine Schädigung an den sich öffnenden und schließenden Klappen in den Venen, die das Blut zum Herzen zurücktransportieren. Wenn diese Klappen nicht mehr richtig schließen, fließt das Blut wieder zurück. „Unbehandelt können Krampfadern zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führen. Sie sollten also keinesfalls als kosmetisches Problem abgetan werden“, warnt Dr. Detlef Debertshäuser, Facharzt für Gefäßchirurgie an der Emma Klinik in Seligenstadt. Die krankhaften Veränderungen der Venen, die medizinisch als „Varizen“ bezeichnet werden, sind meist deutlich auf der Hautoberfläche sichtbar. Viele Betroffene klagen über schwere Beine, schmerzhafte Schwellungen, Juckreiz oder nächtliche Wadenkrämpfe. Bleibt die Erkrankung über Jahre unbehandelt, kommt es zu einer Klappenfunktionsstörung der überlasteten tiefen Venen, die vermehrt den Rücktransport von dem gestauten Blut übernehmen müssen. Außerdem kann es infolge der chronischen Stauung in den Beinen zu einer Gewebsschädigung mit Zerstörung der Haut und der Weichteile am Unterschenkel kommen. Hier kann sich im Extremfall ein „offenes Bein“ entwickeln.

    Für die Behandlung von Krampfadern und Besenreisern stehen eine Vielzahl unterschiedlicher Verfahren zur Verfügung. „Rein konservativ kann die Erkrankung so gut wie nicht behandelt werden“, erläutert Dr. Cüneyt Arkan, der ebenfalls als Facharzt für Gefäßchirurgie in der Emma Klinik tätig ist, „in den meisten Fällen ist ein operativer Eingriff notwendig.“ Bisher wurde vor allem das sogenannte „Stripping“ eingesetzt, bei dem die erkrankte Vene gezogen wird. Je nach Schweregrad der Erkrankung und der Konstitution des Patienten muss entschieden werden, welches Verfahren geeignet ist.

    Bei der „Radiofrequenzinduzierten Thermo Therapie“ wird eine sehr dünne Wärmesonde, an deren Ende sich Elektroden befinden, über einen kleinen Schnitt im Knöchelbereich oder im Bereich des Unterschenkels in die große Stammvene eingeführt und nach oben bis in die Leiste bzw. in die Kniekehle vorgeschoben. Ist die Sonde an der richtigen Stelle platziert, wird die Spitze der Sonde von außen über einen Generator mittels Radiowellen erhitzt. Dadurch können Temperaturen von bis zu 120°C erreicht werden. Die Sonde wird dann gezielt an verschiedenen Stellen in der Vene positioniert, die dadurch verklebt und sich nach der Behandlung komplett verschließt. So kann der krankhafte Rückfluss des venösen Blutes vermieden wird. Die verschlossene Vene verhärtet sich zunächst, bildet sich im Verlauf einiger Monate zurück und wird vom Körper abgebaut.

    „Patienten profitieren bei dem neuartigen Verfahren davon, dass nur ein minimaler Hautschnitt erforderlich ist und keine innerliche Wunde entsteht“, so Dr. Josef Degel, der dritte Facharzt für Gefäßchirurgie an der Emma Klinik. Der Schnitt verheilt sehr schnell, Blutergüsse im Bereich der Stammvene können vermieden werden. Darüber hinaus kann die Behandlung gut unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden, sofern der Patient das wünscht. Von der behandelten Krampfader ist bereits wenige Tage nach dem Eingriff nichts mehr zu sehen. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der RFiTT-Methode liegt darin, dass die Patienten schon am Tag nach der Operation wieder ihren gewohnten Tätigkeiten nachgehen können.

    Die Emma Klinik in Seligenstadt ist eine moderne und serviceorientierte Privatklinik mit integrierten Facharztpraxen. Unter einem Dach bietet die Emma Klinik ein breites Leistungsangebot durch Spezialisten aller chirurgischen Fachbereiche. Pro Jahr werden in der Emma Klinik durchschnittlich 5.000 Operationen durchgeführt. Die Ärzte der Emma Klinik verfügen über langjährige berufliche Erfahrung aus Universitätskliniken und öffentlichen Krankenhäusern. Ärztlich-ethisches Handeln in der Emma Klinik bedeutet, dem Menschen zu dienen und den Patienten als Partner zu sehen. Weitere Informationen: www.emma-klinik.de

    Pressekontakt: Sarah Binder
    Pressestelle Emma Klinik Seligenstadt
    c/o FuP Kommunikations-Management GmbH
    August-Schanz-Str. 80, 60433 Frankfurt am Main, Tel.: 069 / 95 43 16 – 0, Fax: – 25,
    Email: sarah.binder@fup-kommunikation.de

    Emma Klinik für operative Medizin GmbH & Co. KG
    Frankfurter Straße 51, 63500 Seligenstadt
    Tel.: 0 61 82 / 960 – 0, Fax: 0 61 82 / 960 – 251
    Email: info@emma-klinik.de,
    Internet: www.emma-klinik.de

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