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Dr. med. Thomas Fleischmann ist neuer Chefarzt der Zentralen Notaufnahme am Klinikum Frankfurt Höchst
Frankfurt a.M. In der interdisziplinären Zentralen Notaufnahme (ZNA) des Klinikums Frankfurt Höchst werden rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr medizinische Notfälle behandelt. Die Zentrale Notaufnahme entstand aus verschiedenen dezentralen Notfallaufnahmen im Jahr 2006 mit dem Bezug des neuen Funktionstrakts an der Gotenstraße, der auch noch den OP-Trakt 2 und die Intensivabteilung beherbergt. Im Laufe der Jahre entwickelte sich die Zentrale Notfallaufnahme zur größten Notfallaufnahme Frankfurts mit ca. 28.000 Patienten im Jahr. Wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung hatten die bisherigen Leiter der ZNA: Prof. Dr. med. Semi Sen, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 1 (Kardiologie, konservative Intensivmedizin, Angiologie) in Personalunion für die internistische Notfallbetreuung, und Dr. med. Harald Hake, Leitender Arzt der Abteilung für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie, für die unfallchirurgische Notfallbehandlung. Das Klinikum Frankfurt Höchst wurde kürzlich durch die zuständige Fachgesellschaft als überregionales Traumazentrum zertifiziert, weil es die Anforderungen an die Versorgung schwerstverletzter Patienten auf höchster Stufe erfüllt. Die unter kardiologischer Leitung stehende Chest Pain Unit/CPU (Brustschmerzeinheit) für kardiologische Notfälle mit acht Betten ist an die ZNA angegeliedert.Diese ist von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie/Herz- und Kreislaufforschung e.V. zertifiziert worden und erfüllt damit die höchsten Qualitätskriterien.
Die zunehmende Patientenzahlen und die damit verbundenen organisatorischen Erfordernisse haben nun das Klinikum bewogen, die ZNA zukünftig unter eine eigenständige Leitung zu stellen. Mit Dr. med. Thomas Fleischmann wurde ein überregional bekannter Notfallmediziner gewonnen, der die ZNA als neuer Chefarzt leiten wird. Nach über zwei Jahren als Chefarzt der Interdisziplinären Notaufnahme am Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch sei er „auf der Suche nach einer neuen Herausforderung“ gewesen, berichtet Dr. Fleischmann mit einem Lächeln. „Der Reiz meiner neuen Stelle liegt zum einen in der Größe und dem enormen Potential der ZNA am Klinikum Frankfurt Höchst und zum anderen in den hohen Erwartungen an die Weiterentwicklung dieser interdisziplinären Einrichtung.“
Zuletzt war er Chefarzt der interdisziplinären Notaufnahme des Nordwest-Krankenhauses Sanderbusch und Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes der Region Friesland. Als Leitender Arzt des Rettungshubschraubers Christoph 26 hatte er so einige Abenteuer zu bestehen und musste bei Wind und Wetter zu einsamen Inseln in der Nordsee fliegen. Doch nicht nur da galt es einen kühlen Kopf zu bewahren. Als Notfallmediziner muss er in kürzester Zeit weitreichende Entscheidungen treffen. Denn „je schwerer ein Patient erkrankt oder verletzt ist, desto wichtiger ist es, dass sein Arzt die Ruhe behält – es gibt keine zweite Chance für uns“, weiß der erfahrene Notfallmediziner, der unter anderem die Schweizer Zusatzbezeichnung Klinische Notfallmedizin besitzt, Associate Fellow des britischen College of Emergency Medicine und Mitglied des American College of Emergency Physicians ist.
Dr. med. Thomas Fleischmann wurde 1956 in Nürnberg geboren, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Nach seinem Studium an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg absolvierte er seine Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin in Nürnberg. Das besondere an seinem Beruf als Notfallmediziner ist es, „den Menschen, die zu uns kommen, Schmerzen oder Angst zu nehmen. Das ist toll“, so Dr. Fleischmann.
Zu den Aufgaben von Dr. Fleischmann als neuer Chefarzt der ZNA am Klinikum Frankfurt Höchst gehört vor allem die Weiterentwicklung der vorhandenen Einrichtung. „Die Qualität der medizinischen Behandlung ist sehr hoch und auch die Freundlichkeit der Mitarbeiter hat mich sehr beeindruckt“, unterstreicht Dr. Fleischmann. Er könne sehr gut auf die jahrelange erfolgreiche Arbeit der bisher für die ZNA zuständigen Ärzte aufbauen und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit mit allen Disziplinen.
In der ZNA des Klinikums Frankfurt Höchst werden pro Jahr 28.000 Patienten behandelt. Zum Vergleich: In anderen deutschen Notaufnahmen sind es im Durchschnitt nur 8.000 Patienten jährlich. Ziel von Dr. Fleischmann und seinem Team ist eine weitere Steigerung der Patientenzahlen. Aber auch die von so vielen Faktoren abhängigen Wartezeiten sollen weiter optimiert und verkürzt werden. „Ein Ziel, das ständig weiter verfolgt werden muss“, unterstreicht der neue Chefarzt der ZNA. Auch die Optimierung der Schnittstelle zu den niedergelassenen Kollegen, den Notärzten und dem Rettungsdienst steht auf seiner Agenda.
In der Zentralen Notaufnahme des Klinikums Frankfurt Höchst steht rund um die Uhr ein erfahrenes medizinisches Team zur Versorgung von Notfallpatienten bereit. Umfassende diagnostische und therapeutische Einrichtungen ermöglichen die Behandlung aller Notfälle durch Erkrankungen oder Verletzungen. Die interdisziplinäre Ausrichtung der Abteilung unter Hinzuziehung aller notwendigen Fachrichtungen eines Klinikums der höchsten Versorgungsstufe sowie ein Team speziell ausgebildeter Pflegekräfte ermöglichen eine rasche und bestmögliche Versorgung.
Im sogenannten "Schockraum" der Zentralen Notaufnahme im Klinikum Frankfurt Höchst werden akut lebensgefährdete Patienten (z.B. Unfallopfer mit schwersten Verletzungen) durch ein Team aus der Unfall-/Chirurgie, Inneren Medizin (Kardiologie), Anästhesie und Radiologie erstversorgt.
Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 17 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), drei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem MVZ sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. 2.200 Beschäftigte versorgen jährlich 33.500 stationäre und 70.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2015 errichtet. Mehr Infos unter www.KlinikumFrankfurt.de.
Ansprechpartnerin für die Presse:
Klinikum Frankfurt Höchst
Petra Fleischer
Unternehmenskommunikation/Sprecherin
Tel. 069 3106 3818
E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
www.KlinikumFrankfurt.de



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