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    Deutscher managt Krankenhausbau in Liberia -Liberianische Präsidentin und Mercy Ships weihen Krankenhaus ein-

    Monrovia/Liberia, 25. November 2008 – Mit einem feierlichen Akt hat Liberias Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf am 21. November den Neubau der Tenegar Klinik in Tenegar (30 Kilometer nordwestlich von der Hauptstadt gelegen) eingeweiht. Im Beisein des Gesundheitsministers und zahlreichen Regierungsmitgliedern dankte die Präsidentin der gemeinnützigen Organisation Mercy Ships für den Wiederaufbau der Klinik.

    Die Klinik war in dem 14-jährigen Bürgerkrieg, der vor fünf Jahren endete, zerstört worden. Seit Februar engagierte sich Mercy Ships mit rund 3.400 Arbeitsstunden am Bau des Krankenhauses. Auf Initiative der Regierung nahm sich das christliche Hilfswerk gemeinsam mit lokalen Arbeitern dem Wiederaufbau an – in einer Region, in der 90 Prozent Moslems leben. Ein Fakt der auch die liberianische Präsidentin Johnson-Sirleaf beeindruckt, „Es war nicht leicht jemanden zu finden, der uns bei dem Wiederaufbau der Klinik unterstützt. Als wir Mercy Ships, eine christliche Organisation, die sich seit Jahren für unser Land und unsere Bevölkerung engagiert, fragten, bekamen wir sofort eine Zusage. Welch ein Freudentag. Wir sind Mercy Ships zutiefst dankbar.“

    Das Gesundheitsministerium hat bereits das nötige Personal eingestellt, zum Teil handelt es sich dabei um Krankenschwestern, die an Bord der M/S Africa Mercy – dem Krankenhausschiff von Mercy Ships – gearbeitet haben. Die Klinik wird den Betrieb in Kürze aufnehmen.

    Das Engagement von Mercy Ships in der Region unter der Leitung des Deutschen Udo Kronester reicht noch weiter: Die Organisation leistete Aufklärungsarbeit in den Bereichen Gesundheitslehre und implementierte Agrar- und Abwassersysteme. Mit dem Projekt sollen die Bürger unter anderem über die Gefahren von verseuchtem Wasser aufgeklärt werden. „Der Bedarf ist unbestritten. Für über 6.000 Menschen ist die nächste Krankenstation im Augenblick 1,5 Stunden entfernt“, erläutert Kronester die Wichtigkeit des Engagements von Mercy Ships in Liberia – einem Land in dem Kranke oftmals mit der Schubkarre ins Krankenhaus transportiert werden.

    Mercy Ships ist eine internationale Hilfsorganisation, die seit 1978 Krankenhausschiffe in Entwicklungsländern betreibt. An deren Bord reisen Ärzte, Lehrer, Wasserbauingenieure und Agrarfachleute um die Welt und bringen Nahrung, medizinische Hilfe und Fachwissen. Mitte Dezember wird die Africa Mercy den Hafen von Monrovia verlassen und im Februar ihren Einsatz in Cotonou, Benin beginnen.
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    Über Mercy Ships:
    Seit mehr als 30 Jahren hilft Mercy Ships – 1978 von Don und Deyon Stephens in den USA gegründet – Menschen in über 70 Ländern und bietet ihnen professionelle Hilfe vor allem im Gesundheitsbereich an. Die Hilfeleistungen der Organisation haben sich bis heute auf rund 670 Millionen Dollar summiert. Die Wohltätigkeitsorganisation hat mehr als 230.000 Menschen medizinisch behandelt, über 35.000 Menschen zu lebenswichtigen Operationen verholfen, mehr als 190.000 zahnärztliche Behandlungen organisiert und über 950 Bau- und landwirtschaftliche Projekte finanziert – darunter Schulen, Krankenhäuser, Waisenheime und Brunnen. An Bord der Africa Mercy arbeiten Experten aus mehr als 30 Nationen, darunter Ärzte und Chirurgen, Zahnärzte, Lehrer, Köche, Seeleute, Ingenieure und viele andere, die ihre Arbeitszeit und Fähigkeiten spenden.

    Kostenloses Bildmaterial erhalten Sie auf unserer Webseite.

    Pressekontakt:
    Doris Rypke
    Mercy Ships Deutschland e.V.
    Hüttenstr. 22
    87600 Kaufbeuren
    Tel.: 08341-966199-14
    Fax: 08341-966199-29
    Email: doris.rypke@mercyships.de
    www.mercyships.de

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