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    Bundesweite Kundgebung - Zweitausend Krankenhausmitarbeiter aus Schleswig-Holstein demonstrieren in Berlin

    Kiel, 24. September 2008 - Rund zweitausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den schleswig-holsteinischen Krankenhäusern fordern morgen, am 25. September 2008, in Berlin ausreichende Hilfsmaßnahmen, um die finanzielle Zukunft der Krankenhäuser zu sichern. Für die Demonstration vor dem Brandenburger Tor haben sich rund 60.000 besorgte Klinikmitarbeiter aus ganz Deutschland angekündigt.

    Trotz des von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt angekündigten finanziellen Hilfsprogrammes, ist für Bernd Krämer, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein (KGSH), diese Protestaktion unbedingt erforderlich, und es gibt keinen Grund, davon fern zu bleiben. "Denn so begrüßenswert jeder Euro für die Kliniken ist, so bleibt der heutige Kabinettsbeschluß weit hinter den Erwartungen zurück. Mit dem vorgesehenen Teilausgleich für die Tarifsteigerungen, werden die Personalkostensteigerungen der Krankenhäuser in Schleswig-Holstein von rund 90 Millionen Euro nicht einmal zu 50 Prozent gedeckt."

    "Nach dem heißen Tag in Plön bei der Gesundheitsministerkonferenz im Juli ist die Demonstration in Berlin der Startschuß für einen heißen Herbst", betont Krämer. Zentrale Forderung der Protestkundgebung ist, eine gesunde Basis für die Krankenhausfinanzierung zu schaffen, die auch langfristig hält. Diese sei, so Krämer, im Interesse der Patienten unverzichtbar. Die Mitarbeiter werden daher in Berlin ihre bereits in Plön gestellten Forderungen unverändert erneut bekräftigen.

    Zu den auf Bundesebene gehandelten Zahlen von zusätzlichen rund 3 Milliarden Euro erläutert Krämer, daß darin auch Bestandteile enthalten sind, die den Kliniken ohnehin gesetzlich zustehen. Insgesamt kann das Finanzierungsdefizit in Schleswig-Holstein in Höhe von rund 120 Millionen nicht gedeckt werden und die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Krankenhäuser können nur teilweise gelindert werden. Weitere Einsparungen in den Krankenhäusern werden notwendig werden.

    Anhang auf Anfrage: Gemeinsame Resolution der schleswig-holsteinischen Krankenhäuser und ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an die Gesundheitsministerkonferenz am 2. und 3. Juli 2008 in Plön (PDF, 14 KB)

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    KGSH Pressekontakt
    Ulrike Petersen

    Telefon: 0 431 / 88 105 - 11
    Telefax: 0 431 / 88 105 - 15
    E-Mail: presse@kgsh.de

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