medcom24 - Das Presseportal für Medizin & Gesundheit im Internet.

Deutschlands Datenbank für Presseinformationen aus dem Gesundheitswesen.

Benutzeranmeldung

Bleiben Sie mit - medcom24 - immer auf dem Laufenden!

Kooperationen / Partner

RSS - Newsfeed

Inhalt abgleichen

Feed anzeigen und abonnierenSitemap anzeigen

    Presseportal Kostenlos Online PR RSS News Public Relations Veröffentlichen Web 2.0 Gesundheit Journalisten Presse Redaktionen Healthcare Medizin Pressemeldungen PKs Kommunikation Pressekonferenzen Termine Kostenfrei PI Presseinformationen Werbung Öffentlichkeitsarbeit Pressemitteilungen VAs Marketing PR-Agenturen Veranstaltungen


      Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband


      Geprüft auf Sicherheit durch:
      Web-Browser optimiert.

    Bundesinitiative „Daheim statt Heim“ auf MAIK vertreten

    Forderung: „Behinderte und ältere Menschen haben ein Recht auf Pflege in den eigenen vier Wänden“

    München, 9. Oktober 2008. Der erste Münchner außerklinische Intensiv Kongress vereint die Kompetenzen aller Berufsgruppen, die sich mit der außerklinischen Betreuung von Menschen befassen, deren Körperfunktionen einer erheblichen medizinischen Unterstützung bedürfen. Die Bundesinitiative „Daheim statt Heim“ ist ebenfalls auf dem Kongress, der Ende Oktober in München stattfindet, vertreten. Die Initiative hat sich zum Ziel erklärt, behinderten und älteren Menschen die Möglichkeit zu geben, im Gemeinwesen oder der Familie zu leben und somit das Recht auf Eigenständigkeit und Selbstbestimmung zu erfüllen. „Dass sich diese pflegebedürftigen Menschen nach den eigenen vier Wänden sehnen, wird immer wieder in Gesprächen deutlich, denn nur daheim können sie selbstbestimmt leben“, erklärt Silvia Schmidt, Behindertenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion. „Daheim statt Heim“ plädiert für:

    • einen Baustopp von neuen Heimen
    • den Abbau bestehender Heimplätze
    • den flächendeckenden Aus- und Aufbau individuell- und bedarfsdeckender vernetzter Unterstützungsangebote für ältere und behinderte Menschen,
    • die Garantie der Wahlmöglichkeiten der Betroffenen, u.a. durch persönliche Budgets,
    • die Gewährleistung des Grundsatzes „Daheim statt Heim“ in allen gesetzes- und verwaltungstechnischen Regelungen auf allen Ebenen und in der Praxis,
    • die Beteiligung der Betroffenen an dem Reformprozess nach der Devise „Nichts über und ohne uns“.

    „Diese Ziele sollten wir alle verfolgen, denn schließlich will doch jeder da leben wo er sich zu Hause fühlt“, erklärt Schmidt. „Dass dabei immer wieder das Geld eine wichtige Rolle spielt und deswegen viele Klienten nur stationär versorgt werden, kann und darf nicht sein.“

    Fürsorge ersetzt Teilhabe
    Eine Vielzahl von internationalen Beispielen und Entwicklungen belegt, dass behinderte und ältere Menschen so lange wie möglich in ihrer eigenen Wohnung und im gewohnten Umfeld leben wollen und können. In Schweden beispielsweise wurden die Behindertenheime zielstrebig abgebaut und ambulante Unterstützungen in den Gemeinden aufgebaut. „Jeder Mensch sollte dort sein, wo er selbstbestimmt leben kann. Deshalb sollte ambulante Pflege auch in Deutschland für jeden Menschen gewährleistet sein“, so Silvia Schmidt. Dieses Ziel untermauert auch das Sozialgesetzbuch IX und ersetzt den Fürsorgegedanken durch den Teilhabegedanken. „Dieser Paradigmenwechsel verlangt, dass wir miteinander nach einer Umsetzung der Menschen- und Bürgerrechte suchen“, sagt Schmidt.

    Integration und Inklusion von Anfang an
    Die Institution „Daheim statt Heim“ verlangt eine Einbeziehung behinderter Menschen von Anfang an – so auch im Kindergarten und in der Schule. „Behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene dürfen nicht der Chance beraubt werden, gleichwertig mit nicht behinderten Menschen aufzuwachsen“, so die Verantwortliche der Initiative „Daheim statt Heim“ weiter. „Um eine Integration und Inklusion von Anfang an zu erreichen, müssen die gesetzlichen und verwaltungstechnischen Rahmenbedingungen auf europäischer, Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene dementsprechend umgestaltet werden.“ Weitere Informationen zur Bundesinitiative „Daheim statt Heim“ erhalten alle Interessenten vom 31.10. bis zum 1.11. auf dem ersten Münchner außerklinischen Intensiv-Kongress 2008. „Mit unserem Kongress möchten wir ebenso wie die Initiative „Daheim statt Heim“ erreichen, dass behinderte neben gesunden Menschen Tür an Tür selbstbestimmt wohnen können“, so Christoph Jaschke, Kongresspräsident des Münchner außerklinischer Intensiv Kongress 2008 und Mitbegründer der Heimbeatmungsservice Brambring Jaschke GmbH. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.maik-online.org.

    Kafka Kommunikation GmbH & Co KG
    Kristina Habermann
    Plinganserstrasse 8
    81369 München
    Tel. 089-76759434
    Fax 089-76759435
    Mail: khabermann@kafka-kommunikation.de

    0
    Noch keine Bewertung
    Ihre Bewertung: Keine

    Presseportal - medcom24 e.K. | Copyright 2008 - 2012 | All rights reserved | SERVICE-HOTLINE: 01801 / 730 730 | Powered by Drupal Design by Artinet