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BPI: Neuanfang beim IQWiG
Berlin - Nach der Entscheidung des Vorstandes des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bedarf es nach Auffassung des BPI unabhängig von Personen eines Neuanfangs. Die wichtige Arbeit des Instituts, das mit seinen Arbeiten die Entscheidungsgrundlage des Gemeinsamen Bundesauschusses (G-BA) bildet, kann nun unbelastet erfolgen. "Wir setzen darauf, dass der personelle Neuanfang auch eine Besinnung auf den gesetzlichen Auftrag mit sich bringt. Und dieser heißt, dass das IQWiG eine Kosten-Nutzen-Bewertung nach internationalen Standards einführen soll", erklärte Prof. Barbara Sickmüller, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des BPI.
Bisher will das Institut mit seinem Effizienzgrenzenmodell einen neuen, international nicht etablierten Weg gehen. Kritik war an diesem Modell nicht nur von der Pharmazeutischen Industrie, sondern vor allem auch von Wissenschaftlern geübt worden. "Das bisherige Modell schneidet Deutschland von Innovationen ab und verschlechtert die Versorgung. Es gibt nun die Chance einen wirklichen wissenschaftlichen Konsens zu erzielen und sich nicht weiter in einen Irrläufer zu verlieren. Wir stehen bereit, um eine Kosten-Nutzen-Analyse zu etablieren, die frei von ideologischem Ballast, tatsächlich die Wirtschaftlichkeit, aber auch den Nutzen für den Patienten in den Mittelpunkt der Betrachtungen rückt", so Sickmüller.
Pressekontakt:
Joachim Odenbach
Tel. 030/27909-131
jodenbach@bpi.de
www.bpi.de



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