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    BARMER bietet Rundum-Info zur Schweinegrippe - Politik muss Streit um Impf-Finanzierung beilegen

    Wuppertal - Anlässlich der heutigen Bund-Länder-Sitzung zur Finanzierung der Schweinegrippe-Massenimpfung fordert die BARMER eine rasche Klärung der ungelösten Staatsbeteiligung. "Die Schweinegrippe darf nicht als Wahlkampfthema missbraucht werden. Deswegen müssen Bund und Länder endlich ihren wochenlangen Streit über die Kostenbeteiligung beilegen", erklärt die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der BARMER, Birgit Fischer. Frühzeitig hätten die Kassen ihren Finanzierungsbeitrag beim Impf-Gipfel am 13. August in Berlin zugesagt. Diesem guten Beispiel müsse die Politik nun im Interesse der Versicherten kurzfristig folgen. Keinesfalls dürfe dieser Streit dazu führen, dass die Krankenkassen auf den kompletten Impfkosten sitzen bleiben. Fischer: "Wir bauen auf die Zusage der Politik und signalisieren gleichzeitig, dass wir die politischen Entscheidungsträger nicht aus der Verantwortung entlassen werden."

    Die BARMER weitet unterdessen ihr Service- und Informationsangebot für ihre Versicherten in Sachen Schweinegrippe aus. Wer Fragen zur neuen Influenza A (H1N1/2009) hat, kann sich bei der BARMER rund um die Uhr umfassend informieren. Unter www.barmer.de sind die häufigsten Fragen und Antworten zur sogenannten "Schweinegrippe" zusammengestellt. Ganz neu ist ein besonderer Service für ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger: Sie können die Informationen auf der Internetseite ab Mitte September auch in englisch, französisch und türkisch bequem als pdf-Datei abrufen.

    "Mit unseren Informationen und praktischen Tipps zur Vorbeugung wollen wir möglichst viele Menschen erreichen", erklärt Fischer. "Die Schweinegrippe kennt keine Nationalität. Es ist daher naheliegend, die wichtigsten Informationen rund um das Virus und die Ansteckung auch in anderen Sprachen anzubieten." Die Liste enthält verschiedene allgemeinverständliche Informationen, beispielsweise zu den Unterschieden zwischen saisonaler Grippe und Schweinegrippe, zur Herkunft des Virus und zur medikamentösen Therapie, aber auch praktische Tipps zur Vorbeugung oder zum Erkennen der Symptome.

    Ab Mitte September wird auf der Internetseite der BARMER auch ein Forum eingerichtet, in dem man den Gesundexperten der BARMER schriftlich Fragen zur Schweinegrippe stellen und sich mit anderen austauschen kann. Versicherte, die sich lieber telefonisch an die BARMER wenden, können von September bis Dezember, jeweils am 16. des Monats, direkt mit Experten sprechen: Das "Expertentelefon Schweinegrippe" ist zwischen 8 und 20 Uhr unter 018 500 95 40 30 erreichbar. "Wir bieten unseren Versicherten einen umfangreichen Rundum-Service: per Internet, aber auch telefonisch und natürlich auch ganz persönlich in unseren bundesweit rund 1 000 Geschäftsstellen", so Fischer.

    Pressekontakt:

    BARMER Pressestelle
    Athanasios Drougias (Ltg.), Tel.: 018500 99 1421
    Thorsten Jakob, Tel.: 018500 99 1451
    Daniela Sczesny, Tel.: 018500 99 1438
    Julia Noll, Tel.: 018500

    www.barmer.de

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