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20 Mio. Euro zur Bekämpfung der pandemischen Influenza H1N1 (2009) in Entwicklungsländern
Berlin - Mit 20 Mio. Euro unterstützt die Bundesregierung die Bekämpfung der pandemischen Influenza H1N1 (2009) in Entwicklungsländern. Das teilen heute Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul mit.
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: „Pandemische Influenzaviren kennen keine Grenzen. Ganz besonders auch Regionen, in denen die Gesundheitssysteme nicht so leistungsfähig sind, müssen unterstützt werden, damit die Folgen der Pandemie dort gemildert werden. Globale Solidarität und eine intensive internationale Zusammenarbeit zu ihrer Bekämpfung sind deshalb unverzichtbar. Die Industrieländer haben hier eine Verantwortung, nicht nur für sich selbst zu sorgen, sondern auch den Entwicklungsländern den Zugang zu Impfstoffen zu ermöglichen.“
Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul: „Mit den 20 Mio. Euro aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstützt Deutschland die Bemühungen der Weltgesundheits-organisation zur Impfstoffversorgung in Subsahara-Afrika. Die dortigen schwachen Gesundheitssysteme sind durch die Finanz- und Wirtschaftskrise zusätzlich strapaziert und können Impfungen noch nicht einmal für das Gesundheitspersonal gewährleisten, geschweige denn für die bedürftigsten Bevölkerungsschichten. Den Menschen dort wollen wir in besonderem Maße helfen.“
In der vergangenen Woche haben die USA angekündigt, die WHO bei ihren Anstrengungen bei der Pandemiebekämpfung in Entwicklungsländern unterstützen zu wollen. Deutschland schließt mit diesem Beitrag an diese Initiative an.
Deutschland hat im Mai dieses Jahres bereits 7,5 Mio. Euro für Präventionsmaßnahmen zur Eindämmung der pandemischen Influenza H1N1 in Entwicklungsländern 2009 bereitgestellt.
Weitere Informationen unter: http://www.bmg.bund.de und http://www.bmz.de
Pressekontakt:
Bundesministerium für Gesundheit
Friedrichstraße 108
10117 Berlin (Mitte)
Tel +49 (0)1888 441-2225
Fax +49 (0)1888 441-1245
pressestelle@bmg.bund.de
http://www.bmg.bund.de



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