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    1. Frankfurter Sarkom- und Melanom-Tag (FSMT 1) des Klinikums Frankfurt Höchst am Samstag, 8. Mai 2010

    Frankfurt a.M. „FSMT 1“ ist die Abkürzung für den ersten Frankfurter Sarkom- und Melanom-Tag, der am Samstag, 8. Mai 2010, von 9 Uhr bis 16 Uhr, im Lindner Congress Hotel Frankfurt (Bolongarostraße 100, 65929 Frankfurt am Main) stattfindet. Unter Federführung der Chefärzte Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach, Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie, Prof. Dr. med. Louis Hovy, Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Prof. Dr. med. Hans-Günther Derigs, Klinik für Innere Medizin 3 (Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin) und Prof. Dr. med. Markus Müller-Schimpfle, Institut für Radiologie, sind interessierte Ärztinnen und Ärzte zum interaktiven Erfahrungsaustausch über spezielle moderne Therapieverfahren, den pathohistologischen Hintergrund und die aktuellen Standards der Bildgebung bei Extremitätensarkomen und Melanomen eingeladen.

    Zu diesem Workshop werden namhafte internationale Spezialisten begrüßt: Prof. Peter Hohenberger als Vorsitzender der EORTC Bone and Soft Tissue Sarcoma Group - eine der renomierten europäischen wissenschaftlichen Arbeitsgruppen über Knochen- und Weichgewebesarkomen - er verfügt über die Kenntnisse der neuesten Entwicklungen in der Behandlung von Weichteilsarkomen; Prof. Dr. med. Christoph Kettelhack, Spezialist für spezielle onkologische Behandlungsverfahren in der Schweiz (Universitätsspital Basel), wird die besonderen Möglichkeiten der Extremitätenperfusion beim Melanom erklären und darauf hinweisen welche Patienten hier besonders in Frage kommen. Zu diesem Thema wird Prof. Dr. med. Elke Jäger aus dem Nordwest Krankenhaus in Frankfurt a.M. auf die medikamentöse Therapie beim bösartigen Hautkrebs vermitteln.

    Zum Programm des Workshops gehören weiterhin Vorträge über die histopathologische Beurteilung von Sarkomen und Melanomen (Prof. Dr. med. Gerhard Mall, Chefarzt des Instituts für Pathologie, Klinikum Frankfurt Höchst, und PD Dr. med. G. Mechtersheimer, Institut für Pathologie, Universität Heidelberg), über die Technik und Indikation isolierter Hyperthermer Extremitätenperfusion beim Sarkom der Gliedmaßen (Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach, Chefarzt der Klinik für Chirurgie, Klinikum Frankfurt Höchst), über Operationsstrategien beim Sarkom (Prof. Dr. med. Louis Hovy, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Klinikum Frankfurt Höchst) sowie über die Grundlagen der Schnittbildgebung (Prof. Dr. med. Markus Müller-Schimfple, Institut für Radiologie, Klinikum Frankfurt Höchst). Das Ansprechen der verschiedenen Therapiemodalitäten in der radiologischen Bildgebung ist das Thema von Prof. Dr. med. Dinter (Oberarzt am Universitätsklinikum Mannheim).

    Der „FSMT 1“ ist mit seiner wissenschaftlichen Vortragsvielfalt und dem Zusammenkommen international renommierter Experten auch die Gründungsveranstaltung des Sarkomzentrums Frankfurt. Sarkome gelten als seltene, bösartige Tumoren des Bindegewebes. Wenige Zentren weisen eine entsprechende Kompetenz in der Diagnostik und Behandlung dieser Tumoren auf. Im Rhein-Main Gebiet besteht hier, speziell in der Vorbehandlung mit der Extremitätenperfusion vor einer Operation, Bedarf für eine Spezialisierung. „Im Rahmen dieser Auftaktveranstaltung möchten wir das onkologische Interesse der Ärztinnen und Ärzte auf dieses Thema lenken, um gemeinsam mit international renommierten Referenten zu diskutieren und spezielle Behandlungsoptionen aufzeigen“, so Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach. Aufgrund der sich überschneidenden Therapieoptionen mit den bösartigen Melanomen (auch „schwarzer Hautkrebs“ genannt), insbesondere im metastasierten Stadium oder bei lokal fortgeschrittenen Tumoren, wird auch diese Thematik aufgegriffen.

    In Zusammenarbeit mit der Patientenorganisation „Das Lebenshaus“ werden die Spezialisten am Nachmittag den interessierten Patienten „Rede und Antwort“ stehen. Die Veranstalter freuen sich auf eine rege Beteiligung und Diskussion. „Unsere Zielrichtung ist Hoffnung geben und neue Wege aufzuzeigen im Umgang auch mit den seltenen Krebserkrankungen“, erläutert Prof. Schwarzbach.

    Das Klinikum Frankfurt Höchst betreibt Medizin der höchsten Versorgungsstufe und ist akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang-Goethe Universität. Als klinisches Hochleistungszentrum wurde die Position in den letzten Jahren über das Rhein-Main-Gebiet hinaus kontinuierlich ausgebaut. 20 Fachabteilungen mit rund 1.000 Betten stehen für die optimale medizinische Betreuung zur Verfügung. Jährlich werden über 35.000 Patienten stationär und rund 70.000 Patienten ambulant behandelt. Innovative Pflegekonzepte und ein dem Klinikum angeschlossenes Ausbildungszentrum leisten einen wichtigen Beitrag für das hohe Niveau der Versorgungsqualität. Mehr Infos unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Klinikum Frankfurt Höchst GmbH
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069/3106-3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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